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Böse helfen Abwaschen

Traum:
In Günters Wohnung – er ist zur Zeit nicht da. Herr und Frau Böse sind bei mir. Wir schauen uns um. Sonderbar, die Wohnung ist teils ausgeräumt und an den weißen Raufasertapeten sind lauter dunkle Abriebspuren von Möbelstücken zu sehen. Hier und da verlassene Dübel in der Wand, teils aber noch mit Schrauben drin. Es wirkt etwas chaotisch und Böse fragen freundlich und interessiert nach dem Warum. Ich zucke mit den Schultern, wundere mich ja auch und kann es nicht erklären.

Wir können jetzt doch in meine Wohnung gehen!
Bald kommen wir an und ich stelle überrascht fest, dass bei mir eine ähnliche Unordnung herrscht. Vor allem stapelt sich in der Küche der Abwasch. Au wei, wie peinlich! So etwas hatte ich nicht erwartet. Böse beginnen mit dem Abwasch. Ganz selbstverständlich und freundschaftlich. Ich danke ihnen etwas beschämt. Woraufhin sie ganz warmherzig antwortet, sie mache es gerne! Sie seien in Rente und machten gerne mal etwas, aber sie wollen mir nicht versprechen, alles zu bewältigen! Nein, das hätte ich auch nie erwartet! Allein für ihre Hilfe bin ich dankbar.

Dies alles ist etwas ernüchternd und ich spüre eine leise Angst im Herzen keimen. Ich spüre keinen festen Boden mehr unter den Füßen. Da ist eine Unwägbarkeit, und Ungewissheit, wie es weitergehen wird, wohin ich gehen muss.

Mein Blick fällt auf die Uhr. Frau Böse sagt: „Sieben Uhr!!“ Oh? Mir sieht es eher nach halb sechs Uhr aus. Oder?? Hm, nein doch, es ist halb Sieben am Abend. Um sieben Uhr ist Feierabend! Frau Böse meint, wir schaffen den Abwasch nie und nimmer bis dahin. Doch ich kann sie beruhigen: „Es gab Zeiten, da begannen wir erst zu dieser Stunde und waren trotzdem rechtzeitig mit allem fertig!“ Naja, und wenn es ein wenig länger dauern sollte, dann ist es doch auch nicht schlimm, finde ich.

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