Home » Traumtagebuch » Briefe aus der Dunkelkammer

Briefe aus der Dunkelkammer

Traum:
'Briefe aus der Dunkelkammer' von Traumzeit Ich bin eine dunkle Kammer. In meiner Mitte manifestieren sich vier Briefumschläge – Dunkelwaldgrün, Aubergine, Tiefrot, Nachtblau – im Mittelpunkt. Die Konturen strahlen licht. Ich öffne diese Umschläge – kann mich an die konkreten Inhalte nicht erinnern – und werde von spürbarer Kraft erfüllt. Ich fühle mich ausgeschlafen und hellwach – ein herrlich gesundes Gefühl!

Ich folgte der Einladung einer Freundin und besuche sie in Skandinavien. Es ist noch früh am Tag, wir bereiten das Frühstück, zu dem noch drei ihrer Freunde aus der Schweiz erwartet werden.
Während der Frühstücksvorbereitungen begehe ich offenbar einen Fauxpas, ohne dass es mir bewusst wäre. Es wird mir nur durch das Verhalten der Schweizer bewusst, die zwischenzeitlich eingetroffen sind. Irgendwie brach ich die Regeln des schweizerischen Benimms auf grobe Weise und die Männer behandeln mich seitdem mit Distanz und Kühle, gehen einem Kontakt so weit wie möglich aus dem Weg – zumindest in dem Rahmen, den die Höflichkeit zulässt. Ich fühle mich zwar geduldet, aber es ist unangenehm und macht hilflos und traurig. Wenn ich bloß wüsste, welche meiner Handlungen dazu führte. Der einzige Trost ist, dass ich bald weiterziehen und dies alles hinter mir lassen werde.

Notiz:
Und das alles nur, weil ich gestern versäumte, die Schweizer Nationalhymne zu singen – die fromme Seele ahnt…
;-)

Tags: