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Gondel in Mauve

Traum vom 1. August 2007
'Gondel in Mauve' von Traumzeit Ähnlich wie im gestrigen Traum nimmt ein Bild Gestalt an. Vor einem gelben Hintergrund das Symbol einer Bergbahngondel in Mauve. Das Bild dehnt sich auf, nimmt mich auf und es ist, als gleite ich hindurch in den eigentlichen Traum:

Bergland im Dämmerlicht. Mit einem hellen BMW auf einer schmalen Nebenstraße unterwegs. Es ist eine Gefällstrecke mit vielen Kurven. Kurz vor der nächsten Kurve will ich halten. Dort parkt auch schon der schwarze BMW auf dem Grünstreifen neben einem Maschendrahtzaun. Der Mann, mit dem ich hier offenbar verabredet bin, ist also schon eingetroffen. Hinter dem BMW ist noch Platz und ich lasse meinen Wagen langsam dahinter rollen. Leider bewirkt der Tritt aufs Bremspedal nichts und der Wagen rollt auf den anderen drauf. Mist, genau das war mir doch vorhin schon einmal passiert! Mir ist jetzt auch klar, wie das sein kann: Bisher fuhr ich ein anderes Auto und so habe ich mich mit dem Abstand zwischen dem Gas- und Bremspedal verschätzt. Statt vorsichtig zu bremsen, trat ich entsprechend aufs Gas. Beim nächsten Mal sollte ich mich besser mit einem Blick in den Fußraum vergewissern, dass ich wirklich das richtige Pedal treffe.

Als ich aussteige, kommt der Fahrer des BMW zu mir und begrüßt mich. Wir schauen uns den Schaden an seinem Fahrzeug an. Allerdings gab es keinen Schaden, wie ich erleichtert feststelle. Der Mann legt mir sachte eine Hand auf die Schulter und führt mich dann zu dem kleinen Wochenendhäuschen. Dort wollen wir den Unfall in Ruhe besprechen.

In dem Häuschen ist eine Frau, die Moina während der letzten Stunden betreute. Sie möchte wissen, ob Moina bereits eine aktive Nacht absolviert hat. Dabei geht es darum, dass sie die ganze Nacht durchspielen kann, ohne zwischendurch einzuschlafen. Zum Kindergarteneintritt ist eine solche Reife nötig. Moina war die ganze Nacht putzmunter gewesen; von Müdigkeit keine Spur. Also alles kein Problem.

Ich sitze an einem Tisch am Fenster. Der Blick geht hinaus auf einen sehr lebendig fließenden, schmalen Fluss. Gerade landet ein kleines Wasserflugzeug und führt mit einem eleganten Schwung die Wende aus, die zum Halten notwendig ist, und kommt zum Stehen. Es ist faszinierend, wie gekonnt und sanft das Flugzeug landet. Bald darauf landet ein Luftkissenschiff im Fluss. Trotz seiner Größe landet es, ohne Schaden am Uferrand anzurichten. Es bewegt mich tief, mit welchem Können gelandet wird. Ja, im Fluss muss man das Landen sicher beherrschen. Dort kann man sich keine Patzer erlauben, so wie ich vorhin beim Parken.