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Seminar mit Schulfeind

An diesem Morgen konnte ich nur Traumstaubkörnchen erinnern:

Ich nehme an einem Tagesseminar teil, das von einer netten Frau geleitet wird. Zwei Teilnehmer sitzen bereits in dem kleinen Raum auf dem Boden, als ich eintreffe. Ich gehe leicht tänzelnd durch die Tür und schlage mein Schellentamburin gegen den Oberschenkel. Es gibt einen volltönenden und überraschend schönen Klang. Ein wenig überwältigt mich das, und ein bisschen schäme ich mich dafür. Vor allem deshalb weil mein Schulfeind Lothar im Raum sitzt. Da kann ich mich auf lästerliche Bemerkungen gefasst machen, wenn ich mit solch einem Geschepper den Raum betrete.
[…]
Zu Beginn des Seminars müssen wir in Kleidung schlüpfen, welche die Seminarleiterin für alle besorgte. Es ist ganz alltägliche Kleidung und entspricht in etwa dem, was auch ich mir kaufen würde. Ich ziehe die Hüftjeans an, die mir etwas zu weit ist und leicht von den Hüften rutscht. Die flachen schwarzen Lederschuhe sind modisch, aber für meinen Geschmack etwas zu flach. Auch diese Schuhe sitzen etwas zu locker. Trotzdem freut es mich, den Tag in Wohlfühlklamotten verbringen zu können.
[...]
Mein Beitrag zum Seminar sind eine Menge Kleinteile – vielleicht sind es viele rote Jumbo-Bleistiftstummel. Diese werfe ich in eine hohe bauchige Glasvase, damit sich jeder bedienen kann. Eigentlich ist das nicht angebracht, da es nur der Seminarleiterin zusteht, einen Beitrag für alle zu leisten. Ich hätte es wohl zumindest mit ihr absprechen sollen, wenn ich allen ein Geschenk machen möchte.

Notiz:
Diese Jeans habe ich tatsächlich. Hm, warum ich das im Traum nicht erkenne, ist mir noch rätselhaft.

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