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Schwere Potterbrille verzerrt die Sicht

Traum:
Marek tritt aus einer kleinen öffentlichen Bretterbude. Ganz klar, dort drinnen ist ein Ausschank. Es ist offensichtlich, dass Marek angetrunken ist. Das typische schlaffe Grinsen mit den nassen Mundwinkeln. Er trinkt also wieder… ich spüre eine ermüdende Resignation aufsteigen. Es tut mir leid, und ich denke an seine Frau und wie es ihr damit wohl gehen mag, mit dieser Wahrheit konfrontiert zu werden. Sicherlich ist das alles nicht so einfach.

Ich wechsele einige Worte mit Marek, gehe in meine halboffene Wohnung und erzähle von meinem alltäglichen Leben. Er zeigt sich daran interessiert. Nebenher räume ich Moinas Spielsachen zusammen. Unter anderem einige fertig zusammengesetzte Puzzles, die ich als Ganzes in die Schachteln zurücklegen will. Jedoch scheinen sie weniger stabil als üblich zusammenzuhalten. Jedenfalls brechen unter Mareks Blick die ersten Teile weg. Ja, mehr noch, ich spüre, wie alles wieder in seine Einzelteile zerfallen will. Haltlosigkeit! Wahrscheinlich lenkt mich Mareks Gegenwart zu sehr ab. Besser ist, ich mache diese Sache nachher allein und in aller Ruhe.

Später gehen wir hinaus und treten in einen kleinen sonnigen Innenhof. Dort steht Mareks Fahrzeug. Er will sich auf den Heimweg machen. Seine Brille, die er beim Fahren trägt, liegt noch auf dem Tisch. Ich nehme sie, will sie probehalber aufsetzen. Das Gestell ähnelt der Brille von Harry Potter – ist allerdings größer und wuchtiger. Fast so wie eine Testbrille beim Augenoptiker. Sie liegt schwer auf der Nase und… OJE! Die kreisrunden Brillengläser sind von enormer Dicke und leicht bräunlich getönt, Sie verzerren die Sicht kreisförmig und verengen sie röhrenartig. Die Sicht ist dramatisch schlecht. Ich sähe weit mehr, wenn ich durch den Boden meines Teeglases schaute. Ich bin sehr erschüttert und sage zu Marek: „Damit kannst Du unmöglich ein Fahrzeug lenken! Man sieht fast nichts mehr!“ Doch er schaut mich gelassen an. Er trägt die Brille schließlich immer.

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