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Die Hand des Affen

Traum:
'Die Hand des Affen' von Traumzeit Vor einem Tresen am Rande eines unbeleuchteten Kirchensaales. Zwei Kinder spielen hier. Auf dem Tresen liegt ein Häufchen 1-DM-Münzen vermischt mit Kieselsteinen. Durch das Spiel der Kinder fällt ein Teil des Geldes herunter. Als wir es gemeinsam aufheben, gerate ich in Versuchung… Drei 1er mit ein paar Kieselsteinchen halte ich verborgen in der Hand zurück. Ob ich sie behalten soll? Ich habe überhaupt kein Geld mehr und drei DM wären viel für mich. Aber es wäre eine unrechtmäßige Bereicherung. Auf dem Tresen liegen noch so viele Geldstücke. Wahrscheinlich würde niemand etwas merken, niemand würde etwas vermissen! Auch die Kinder haben bis jetzt nichts bemerkt. Trotzdem ist es nicht Recht. Nein, ich kann es nicht und lege das Geld schnell zurück.
Mike kommt darauf zu und zeigt hinter meinen Rücken. Ich drehe mich um und erschrecke: Dort, in Augenhöhe, „steht“ eine bronzene Plastik: die halb offene Hand eines Affen, der auffordernd mit dem Zeigefinger winkt. In seinem Handteller liegen einige Taler. „Heiliger, das ist die Hand von Edgar Ellen Poe…“ hauche ich betroffen und fasziniert zugleich. Nun verstehe ich: das Geld auf dem Tresen gehört dem Bonzen, dem Inhaber dieser Hallen! Nun bin ich aber echt froh, das Geld nicht an mich genommen zu haben!

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