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Abgeblogt

'Traumstraße' von Traumzeit Traum:
Auf der Giessener Straße, vom Marbachweg kommend. Eine offenbar befreundete Frau und ich sind mit Inline Skates unterwegs. Die Frau läuft mit weitausholenden Beinen auf der Straße. Ich bin auf dem Radweg unterwegs. Sie und ich, wir sollten zusammenfinden! Zumindest verspüre ich den Drang danach. Wenn wir weiterkommen wollen, müssen wir einen gemeinsamen Weg finden. Das Problem ist, dass Straße und Radweg durch einen Grünstreifen getrennt sind, der mit Rollerblades nicht so leicht zu überwinden ist. Ja, ich spüre, dass ich einfach nicht anhalten möchte und dass ich mich der dazu nötigen Überwindung aus Bequemlichkeit nicht stellen möchte. Trotzdem, so geht es nicht weiter. Es ist so, als gäbe es Schwarz und Weiß und das Grau sei unerreichbar. Es ist auch dem Picknickkorb vergleichbar, den wir dabei haben. Er hat beiderseits des Tragegriffes je eine Klappe. Wieder Zwei!
Wir nähern uns der Stadtmauer. Sie ist vanillegelb verputzt. Die Straße endet dort! Ganz rechts aber ist ein großer Torbogen zu sehen! Wir müssen überlegen, wie wir zum Stadttor gelangen. Ob wir wollen oder nicht: das ist der einzige Weg. Ansonsten ist hier Endstation.

Notiz:
Na, das nenne ich mal einen echten Blog Block.
Die Träume „Das Grauen hat k|ein Gesicht“, “Bäh!“, und „Marianne, bist Du es?“ stimmen mich sehr nachdenklich. Das Nachdenken zog so weite Kreise, dass ich überlegte, wofür ich so ein Traum-Blog eigentlich brauche. Was treibt mich an? Geltungssucht! Selbstdarstellungszwang? Vielleicht ist mein Blog tatsächlich eine Sackgasse, eine Endstation, die nirgendwo hin führt. Aber es gibt ja einen Ausweg. Den Weg aus diesem Blog hinaus.
Edit: Oder weiter hinein??

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