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Flammender Docht

Traum vom 8. Mai 2009

An meinem Arbeitsplatz. Die Umgebung, die Mitarbeiter, alles ist mir unbekannt, wobei ich dennoch ein vertrautes Gefühl hier spüre. Es kommt zu einer ersten Zusammenkunft mit einem meiner Vorgesetzten: ein seriös wirkender Mann in dunklem Anzug mit hellem, am Kragen offenen Oberhemd, groß und stattlich, dunkelhaarig und gepflegt, etwa Mitte Fünfzig. Er hatte anfangs Zweifel, was mich betraf. Und ich zweifelte auch daran, dass wir uns verstehen würden. Nun konnten wir uns kennenlernen und eine gegenseitige Sympathie ist deutlich spürbar.
Dieser Vorgesetzte kommt bald wieder und wir nehmen uns zur Begrüßung herzlich in die Arme und bleiben dann so nahe beieinander. Die gegenseitige Zuneigung macht alles so leicht und froh.

Flammender Docht Wieder in den Verwaltungsräumen. In meiner Nähe geht eine Frau umher, die einem alten Hollywood-Film entsprungen sein könnte (Asssoziation: Doris Day). Wir treffen noch Vorbereitungen, weil der Vorgesetzte gleich kommen wird. Sie ist etwas skeptisch und kann nicht glauben, dass der Mann und ich uns mögen. Schweigend verteilen wir dann Sachen auf den Tischen hier im Raum. Die Tische sind mit alten handgearbeiteten Leinendecken gedeckt. In der Mitte der Tische sehe ich jeweils einen flammenden Docht. Es ist Licht im Raum, und somit die Flamme aus dem Tisch fast unscheinbar. Die Hollywood-Frau stellt gerade einen Kerzenstummel in Glashalter genau auf die Flamme. Ich überlege, ob sie die Flamme nicht bemerkte, oder ob sie diese unter dem Kerzenhalter verbergen möchte, oder ob sie die Flamme auf diese Weise ersticken möchte?

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