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Verkehrs-Insel

Traum:
In weiter Landschaft, die in dunkelwarmes Licht getaucht ist – so als falle das Sonnenlicht durch eine dunkel getönte Glaskuppel hindurch. Mit meinem Auto befahre ich eine sehr weitläufige Straßenkreuzung. Die Fahr- und Fußgängerspuren sind alle gleich breit und in gleicher Weise gekennzeichnet: gestrichelte Linien auf dem Asphalt, die sich in vielerlei Kurven und Schwüngen zu einem großen spiralförmigen Muster vereinen. Meinen Weg im Auge zu behalten, erfordert eine gewisse Konzentration und ein stetes Verfolgen der Seitenmarkierungen, ohne sich dabei auf eine andere Spur verleiten zu lassen. Eine Reihe von Ampeln verhindert Stockungen und Kollisionen. Das Licht der Ampeln, die in gelassenen Abständen ihr Signal wechseln, erlebe ich als behaglich und beruhigend. Langsam rolle ich über die Kreuzung, dabei stets auf die zahlreichen Fußgänger achtend, die teils die Fahrspur kreuzen. Von links kommt ein Ehepaar und ich halte, um sie über die Spur gehen zu lassen. Die Frau sagt verwundert zu ihrem Mann: „Die lassen heute alle zu früh rüber – es ist noch gar nicht Grün.“ Sonderbar, denn ich hatte gerade aus dem Augenwinkel gesehen, dass eine Reihe von Fußgängerampeln auf Grün geschaltet war. Andererseits kann und will ich aber nicht auch noch auf die Fußgängerampeln achten.

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