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Ruhepol auf warmem Stein

Traum:
Mike und ich sitzen auf einer Anhöhe auf einem großen rundlichen Stein, der die gespeicherte Sonnenwärme angenehm abgibt. Von hier aus haben wir eine schöne Aussicht über das teils flache und teils hügelige Land. Schweigend sitzen wir beisammen – für längere Zeit. Inzwischen liegt alles im ersten Dunst der warmen Abendsonne. In der Ferne – auf dem Sandweg neben der Hamme – kommen die ersten Worpsweder von einem Spaziergang zurück. Ich würde gerne gehen, ehe sie hier ankommen und frage Mike, ob wir aufbrechen wollen. Noch während ich frage, sehe ich seine wadenhoch aufgerollte Hose und seine nackten Füße. Die Schuhe stehen neben ihm. Die Socken reingestopft. Da ist leicht auszurechnen, dass wir hier nicht so schnell verschwinden können. Denn er zieht Socken und Schuhe immer sehr gemächlich und in aller Seelenruhe an. Zur Eile antreiben möchte ich ihn auch nicht. Inzwischen ist meine Frage bei ihm angekommen, ohne dass er ihren Inhalt verstanden hätte. Sein ferner Blick kehrt nur langsam an diesen Ort zurück. Ich wiederhole meine Frage nicht. Es hat sich erübrigt.

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