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Geschmackloses Lichterspiel

Traum:
Und wieder sitzen wir in der Wohnung des Kasseler Paares. Die Tür zum Schlafzimmer ist offen. Er sitzt darin und liest in einem Buch. Sie hat sich vor einer Weile ins Bett gelegt. Im Schlafzimmer hängt ein sehr großfläches geometrisches Dings an der Wand. Genauer gesagt geht es über zwei Wände, denn es reicht über Eck. Es ist aus rotem Plastik und mit unzähligen Leuchtdioden bestückt, die in rotem Licht durcheinander blinken. Im Wohnzimmer hängt ein einzelnes solches Dings aus hellem Plastik mit weißgolden blinkenden Leuchtdioden. Es ist zu erahnen, dass diese Leuchtelemente sehr teure Designerstücke sind, was man kaum glauben mag, in Anbetracht des billigen Materials und der Ausführung. Es wundert mich, dass dieses Paar für einen solchen überflüssigen (und ehrlich gesagt auch geschmacklosen) Schnickschnack so viel Geld ausgibt, während es für eine neue Einrichtung offenkundig nichts investiert. Die Möbel sind sichtlich abgenutzt. Und während ich so zwischen den blinkenden Lichtelementen hin und herblicke, überlege ich, was man über diese Frau sagen soll. Vielleicht, dass sie viel Zeit im Bett verbringt? Aber kann ich das so sagen? Kann ich den heutigen Tag wirklich verallgemeinern??
Mike saß vorhin auf einem alten Stuhl, der sehr stramm und gewölbt gepolstert ist – in altrot natürlich -, so dass man nicht bequem drauf sitzen kann. Unter meinem Hintern spüre ich deutlich, dass ich nun auf diesem Stuhl sitze, denn es ist sehr unbequem. Vorhin saß ich auf einem weicheren Stuhl. Aber Mike sagt dann, er wolle bald gehen, da er auf dem unbequemen Stuhl sitze. Sonderbar, da es hier doch nur zwei dieser Stühle gibt und ich doch auf dem harten Stuhl sitze.

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