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Piratenschiff und Meerfrau

Traum:
Ich stehe allein auf einem hohen Felsen, mit Blick auf das weite Meer. In der Ferne sehe ich ein Piratenschiff vorüberziehen.

Nach einer kurzen Weile wird es lebendig um mich herum und ich schaue hinab in die felsige Bucht. Das Piratenschiff fährt ein!! Die ersten Piraten sind bereits vom Schiff gesprungen und waten durch das Wasser. Sie sind zum Greifen nah! Ich höre eilende Schritte auf dem hölzernen Deck, kraftvolle Kommandorufe und überhaupt ist die Stimmung unter den rauen Kerlen sehr ausgelassen und freudig. Das ist ja alles phantastisch! Ich ziehe den Fotoapparat aus der Handtasche. Vermutlich kriege ich so etwas nie wieder so nah zu sehen! Die Farben der dreieckigen Piratenhüte sind sonnenbleich. Sie fallen ins Auge, so als wollten sie mir etwas sagen. Ich beginne zu knipsen, aber der Boden unter meinen Füßen schwankt – inzwischen scheine ich auf einem Schiff zu stehen. So sehr ich mich auch bemühe, gelingt es mir vermutlich nicht, eine einigermaßen scharfe Aufnahme zu machen. Ich spüre eine gewisse Anstrengung im Bauch bei meinem Bemühen. Irgendwann lasse ich davon ab.

Links neben mir bemerke ich eine liegende Frau. Sie ist mit einem tintenblauen Piratenkleid und einem tintenblauem Piratenhut, der ebenfalls sonnengeblichen ist, bekleidet. Sie ist sehr groß; lässt an Gulliver denken. Ihr Kopf lagert in der Kajüte; ihre Beine liegen auf dem Deck. Ihre nackten Arme und Beine sind mit tintenblauem Schimmerglimmer bepudert. Trotz dieser oberflächlichen Auffälligkeit bemerke ich, wie wohlgeformt ihre Beine sind. Immer wieder lasse ich meine Hand fasziniert über ihre Beine gleiten. Ganz vorsichtig und respektvoll. Aus meinem Mund flüstert es: „Du bist so schön… so schön!!!“ Mehrmals wiederhole ich es, ohne dass ich es beabsichtigt hätte. Sie räkelt sich wohlig, beginnt dann mich zu streicheln und sagt: „Du bist so schön… so schön…“ Ihre Worte gleiten an mir ab, als berührten sie mich gar nicht. So sehr bleibt meine Aufmerksamkeit auf sie gerichtet. Ich weiß nicht, warum ich sagen muss, wie schön sie ist. Vielleicht bin ich hypnotisiert. (Denn so schön finde ich sie, bei objektiver Nachbetrachtung, gar nicht).

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