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Alles Banane

Traum:
In einem leeren kleinen Raum. Valerian steht vor mir. Wir sind uns sehr nahe; uns verbindet eine rein platonische Freundschaft. Also, im Moment stehen wir uns auch körperlich nahe und unterhalten uns. Er schaut nachdenklich in die Ferne. Ich habe eine halbe Banane in der Hand und biete ihm davon an. Als die Banane in seinen Mund gleitet und er vorsichtig davon abbeißt, fühle ich mich weich und warm werden, es erwacht eine Sehnsucht nach körperlicher Nähe. Ich lache leise über diese unerwartete Reaktion. Mit den Worten „Öhm, also… irgendwie… löst diese Anblick so bestimmte Assoziationen aus…“ schmiege ich meine Wange an seinen Oberarm. Nochmals lasse ich ihn von der Banane abbeißen. Allerdings beißt er nicht davon ab, sondern nimmt sie nur vorsichtig zwischen die Lippen, um ein Teil davon zu lösen. Es ist etwas wundersam, dass mich das so berührt; bisher war das ja auch nicht so. Nochmals spreche ich es an: „Na, Du musst doch zugeben, dass es eine etwas erotisch getönte Angelegenheit ist, oder findest Du nicht?“ Eigentlich würde ich gerne mit ihm darüber sprechen. Aber Valerian scheint mich noch nicht gehört zu haben, sein Blick schweift mit seinen Gedanken ganz woanders. Naja, ich kann mich ja auch allein an diesen schönen Gefühlen erfreuen. Erzähl ich ihm davon halt später mal.

Notiz:
Wachsen auch Schlauchäpfel am Baum der Erkenntnis?

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