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Verhinderte Befruchtung

Traum:
Italien. Zu später Stunde in der neuen Unterkunft angekommen. Wir stellen die Koffer ab und überlegen, in welcher Kammer wir schlafen wollen. Es gibt vier Kammern. Genauer gesagt, gibt es hier einige alte, graue Stuhlreihen – sie lassen übrigens an das Innere der Worpsweder Kirche denken. Der Raum zwischen den Reihen dient jeweils als eine Schlafkammer. Beim letzten Mal nächtigten wir in der Kammer hinter der ersten Reihe. Eine Reihe dahinter hat die Vermieterin ihre Kammer. Ich finde die erste Kammer völlig ungeeignet, denn es gelüstet mir nach Sex. Diese hellhörigen Kammern, und dann die Vermieterin so nahe… Nein, danach steht mir nicht der Sinn. Ich weiß, dass die hinterste Kammer etwas abgelegener ist und so entscheiden wir uns dafür. Allerdings ohne dies mit der Vermieterin geklärt zu haben, die uns bestimmt lieber in der ersten Kammer untergebracht sähe. Naja, wird schon gut gehen. Vor meinen Augen erscheint eine Handvoll halber Schoko-Eier (Fingernagelgröße), die mit einer fruchtigen Zuckerlösung gefüllt sind. Die glänzende Flüssigkeit spiegelt, oder es wurde je eine Spiegelpaillette in die Schokohälfte gelegt. Genau kann ich es nicht erkennen, vielleicht changiert das Bild auch.

Während wir im Halbdunkel den Mittelgang zwischen den Stuhlreihen entlang gehen, bringen wir auch die erste Nacht hinter uns.. So dass bereits der frühe Morgen anbricht, als wir wenige Minuten später unsere favorisierte Schlafkammer erreichen. Inzwischen habe ich unbändige Lust und ich dränge mich an Mike, schiebe die Hand in seine Hose. „Ach komm, lass es uns machen!“ Ich nehme seine Hand, lege sie an meinen Hosenbund, von wo sie weiter gleitet. Bald spüre ich seine Finger zwischen meinen Lippen. Er stöhnt lustvoll auf, grummelt aber deswegen, denn er findet die Gelegenheit jetzt nicht so günstig, da die Vermieterin auf dem Weg ist. Die Vermieterin erkenne ich wieder. Es ist die Engelmacherin aus der Kinderzeit. Von daher hatte ich auch ein so klammes Gefühl beim Anblick der ersten Kammer gehabt. Aber ach, müssen wir ihr denn sofort Aufmerksamkeit schenken? Wir könnten doch erst einmal… Ein Quickie dürfte doch drin sein?!! Das wird sie schon nicht merken?!

Aber da fragt sie schon, wie die Nacht gewesen ist. Ich drehe mich, etwas frustriert, zu ihr um. Sie hat einen Dessertteller mit einem Stück Sahnegebäck in der Hand. Als sie sich meiner Aufmerksamkeit sicher ist, schnippt sie mit den Fingern einen Teil der Sahne in die Luft. Ich weiß sehr genau, wie verärgert sie sein wird, wenn die Gebäckstücke auf den Fußboden platschen. Und sie wird mir dann die Schuld daran geben, weil ich das nicht verhindert habe. So versuche ich die einzelnen Sahneflöckchen vor dem Fall aufzufangen. Kaum habe ich alle gefangen, schnippt sie eine noch größere Menge Sahne in die Luft. Es ist viel schwieriger, sämtliche umherfliegenden Teile aufzufangen. Das ist fies und ich werde ärgerlich. Sie löst das doch absichtlich aus! Und ich springe herum, weil ich sonst Schuld daran hätte, dass die Sahne überall auf dem Boden liegt?!?

Die Engelmacherin lächelt zufrieden.

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