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Tiefdruckgebiet

Traum:
Der Festsaal liegt ruhig und im Halbdunkel, als ich an einen langen Tisch komme, der am Rande der Tanzfläche steht. Ein Mann (Ende 40) trifft ein und setzt sich mir schräg gegenüber an den Tisch. Ich erkenne ihn ihm einen Bekannten (der real vor einigen Monaten an den Folgen einer chronischen Krankheit starb.) Seine Augen sind nass und leicht gerötet. Er weinte viel. Ohne Umschweife erklärt er mir den Grund: „Ich habe D…?…
Diese Krankheit mit dem Anfangsbuchstaben D ist eine Mischung aus Depression und Diabetes, zeigt allerdings die Symptome von Asthma. Ihm ist anzusehen, dass die Diagnose gerade erst gestellt wurde. Er wirkt so, als glaube er, dies sei sein Todesurteil und er habe kaum mehr als drei Wochen zu leben. Ich spüre Mitgefühl, und würde seine Sicht gerne zurechtrücken, damit ihm leichter wird. Doch ahne ich, dass er mir nicht lange genug zuhören wird, bis ich alles erklärt habe. Dabei schwingt auch eine gewisse Gereiztheit und Ungeduld in mir, die mich diese Situation als etwas bedrückend wahrnehmen lässt.

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