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Champs

Traum vom 8. September 2009

Stunden verbrachte ich an diesem Ort. Eine Ruine von großer Grundfläche. Ich bewegte Arbeitsmaterial von hier nach dort. Wege führten vorbei an abgenagten Mauerresten, eine Ahnung von einmal gewesenen Räumen. Hin und her. Arbeitsfahrzeuge – Bagger, Schieber, wasweißich – wirken in einigen Bereichen.

Nun ist Wilma eingetroffen und packt mit an, obwohl ich es nicht wünschte. Aber okay. Wir tragen einen Küchentisch mit Schublade. Sie läuft vorweg, hebt den Tisch unnötig hoch hinauf, legt großes Tempo und Schwung vor. Da ich schon einige Wege mit Lasten hinter mir habe, weiß ich schon jetzt, dass wir dieses Tempo und lockere Stemmen nicht über die gesamte Strecke halten können. Es drängt mich, sie voller Ungeduld anzufahren und es ihr mit wenigen Worten auszutreiben, aber ich zügele mich… so sehr, dass ich nicht ein Wort mehr rausbringe und ihrem Tempo folge.

Ich hätte diesen Angelegenheit ja fast vergessen, wäre da jetzt nicht diese Karte in meinen Händen, wo der Ort ‘Champs’ mir direkt ins Auge fällt. Genau dort ist diese große Ruine. Der Ort meiner nächtlichen Arbeitsstunden.

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