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Im zugigen Schlund

Traum:
Ich sitze in einem engen Schienenwagen, der durch einen runden Schacht fährt. Links neben mir sitzt eine unbenennbare Person (wahrscheinlich männlich). Im Schneckentempo und ruckelnd, kommen wir voran. Ein zugiger Wind weht. Manchmal hallt aus der Ferne ein metallenes Kreischen durch den gewundenen Tunnel. Ein merkwürdiger Hauch streift an mir vorüber und hier oder da ertönt ein leises Knarren in der Luft. Zweimal schaue ich aus diesem Grund über meine rechte Schulter zurück und nach oben. Es sind riesige Arbeitsfahrzeuge auf der rechten Überholspur, die wegen der Enge sehr nah heranfahren. Jetzt schleppt sich gerade ein gigantischer Bagger vorbei – fast lautlos und doch ächzend. Vor meinen Augen die riesigen Zinken seiner Schaufel… meinem Kopf bedrohlich nahe, so dass ich kurz befürchte, er könne mir die Haut vom Schädel kratzen. Unendlich langsam bewegt der Bagger seine Schaufel, wie ein neugieriges Insekt. Für einen Moment fühle ich mich bedroht. Es ist so eng hier. Ich kann nur den Kopf einziehen und nach links neigen, um dem auszuweichen. Was ist das für ein wundersamer Ort?? Ach ja, na klar, ich träume.

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