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Schwarze und weiße Zeichen

Traum:
Westliches Worpswede – ein milder Sommertag. Der EDV-Lehrer bekam den ganzen Tag über Besuch. Das hing mit einer Straßensperre zusammen, die den Strom der Autofahrer und Passanten an seinem Haus vorbeiführte. Viele seiner Bekannten nutzten diese Möglichkeit, mal auf einen Sprung bei ihm vorbeizuschauen.
Abends sitze ich an einem Tisch unter freiem Himmel. Mit Blick auf die Ostendorfer Straße. Als der EDV-Lehrer an meinem Platz vorbei geht, begrüßen wir uns erfreut. Ich mache eine Bemerkung zu dem Besucherandrang und berichte, dass die Baustelle inzwischen aufgehoben sei. Daraufhin legt er seine Hand auf meinen Kopf und strubbelt mir die Haare. Anschließend schickt er ein absichtlich theatralisches Stoßgebet auf Hebräisch gen Himmel, und setzt seinen Weg fort. Dabei manifestieren sich religiöse Kreidezeichen, die sich gleich darauf wieder auflösen. Ich muss über diese übertriebene Geste lachen, und kann verstehen, dass man nicht alle Tage so viel Besuch haben möchte. Er schaut sich noch einmal zu mir um, zwinkert und grinst.
Als mein Blick auf meine rechte Hand fällt, sehe ich drei nebeneinander liegende schwarze Rauten auf dem Handrücken. Sie sind wie mit Filzstift gemalt. Innen ist ein beliebiges Muster zu sehen, das in allen Rauten gleich ist. Der Pulloverärmel ist reichlich lang, so dass die Rauten zum Teil darunter verborgen liegen.

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