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Urweibliche Sehnsucht nach Unterwerfung

Traum vom 7. September 2009

„Es ist der Mann mit dem Cello“ sagt die Animusgestalt an meiner linken Seite und schaut mich fragend sowie stirnrunzelnd an.

„Ah ja… ist gut.“ antworte ich und gebe damit meine Zustimmung.

Wir gehören zu den Teilnehmern an einem Lern-Camp und der Cellist wird nun in einem unseren Räumen angrenzenden Zimmer einquartiert werden – entweder neben oder unter uns. Mein Animus hat Bedenken, weil der Cellist sicherlich viel üben wird, was lästig werden, unsere Ruhe stören könnte. Ich dagegen verspreche mir davon sogar eine gewisse Bereicherung; es kann doch so schön sein, einem Übenden zu lauschen! Somit ist das abgemacht und die Leiterin des Lern-Camps überreicht uns eine kirschrote SD-Card, die als Zimmerschlüssel dient. So tigern wir dann über das Gelände hinüber zur Unterkunft.

Inzwischen hat der Unterricht begonnen. Ich sitze auf einem der Stühle, die in einer Reihe vor der Wand ausgerichtet wurden. Mit dem Blick zur Wand, die gut einen Meter entfernt ist. Lernmaterialien wurden an alle verteilt und wir sind nun aufgefordert, diese in die uns zugeteilten Regale unterzubringen. Ich bin rasch fertig – habe bald meine Schreibunterlagen und das Lesematerial verstaut. Eine mir noch nicht bekannte Frau namens Aurisa hat mehr Mühe mit ihren Unterrichtsmaterialien. Es handelt sich um eine altmodische, in logische Einzelteile zerlegte Küchenmaschine. Die Teile sollen auf den kleinen Plexiglasregalen verteilt werden. Aurisa hat nicht genug Regale und schaut mich schließlich fragend an. Ich nicke zustimmend. Klar, sie darf gerne meine noch ungenutzten Regale vollstellen! Ist ja in meinem Interesse, damit es bald weitergeht.

Dann werde ich darauf aufmerksam gemacht, dass ich dafür verantwortlich bin, dass meine kleine Tochter, die hier auch teilnimmt, die Grenzen achtet, keine Mitschüler belästigt. Yo klar doch, ich stehe eh in gutem Kontakt mit ihr. Da habe ich keine Sorge.

Zu meinen ersten Aufgaben, die ich erfüllen muss, gehört Folgendes:
Ich bin aufgefordert, einen kleinen Gegenstand zu holen. Dieser befindet sich in dem hinter dem Lehrsaal angrenzenden Nightclub-Keller – einem Übungsfeld. Mit weit ausholenden Schritten, locker aus der Hüfte schwingend, schreite ich nackt, nur mit hochhackigen Pumps bekleidet, vor den auf einer Sitzlandschaft verteilten männlichen Gästen – die gemütlich hingelümmelt an ihren Drinks nippen – bis zur gegenüber liegenden Seite, nehme dort den Gegenstand auf und mache mich auf den Weg zurück. Ich weiß, dass der Käpt’n unter den Gästen sitzt. Die Möglichkeit, dass mir jemand zusehen könnte, rückt nachhaltig einige Makel meines Körpers ins Bewusstsein. Ja, auf dem Rückweg meine ich sogar, meinen Po sehr auffällig wackeln zu spüren – und wackelnder Po bedeutet mir gleich (zu) großer Arsch. Mein Gang aber bleibt selbstbewusst und es ist ein guter Moment, denn meine innere Stimme meint zufrieden: „Yo, geht doch!“ Vielleicht ist es sogar gerade das Schwingen der Arschbacken – dieses so spürbar Schwungvolle – was mir das Gefühl gibt, dass es tatsächlich gut geht. Na also, diese Aufgabe wäre also schon mal ganz problemlos und mit gutem Gefühl gelöst!

Nach Stunden dann eine große Pause, die die Teilnehmer an die Erdoberfläche führt.Wir kommen eine Treppe hinauf, die aus der Erde führt. Oben zeigt sich schönes Wetter. Unter freiem Himmel wurden einige gemütliche Sitzecken in quadratischer Form aufgebaut. Helle weiche Lederpolster laden zum gemütlichen Abhängen oder zur Kontaktaufnahme ein. Hier sitzen einige Männer – diese sind keine Teilnehmer des Lern-Camps – die darauf warten, dass eine attraktive Frauf auftaucht, mit der sie anbändeln zu können. Ein wenig Aufmerksamkeit erregt eine sehr spärlich bekleidete Frau – ich nenne sie mal ‘Tiger-Lilli’, wegen der tierfellbedruckten Stofffetzen, die um ihre Hüften flattern. Sie ist recht groß, schlank, hat die Figur einer lateinamerikanischen Tänzerin. Sie gehört übrigens auch zu unserer Gruppe – gemeinsam mit ihrem Partner nimmt sie am Lern-Camp teil, wo sie noch nicht so aufgefallen war. Sie stakst also direkt auf eine der Sitzlandschaften zu, wo die Männer warten und betritt eines dieser Quadrate, wohl in der Hoffnung, einem der Männer zu gefallen. Zwar ist ihr Freund auch hier, aber sie kann es trotzdem nicht lassen. Nicht nur er bemerkt, wonach sie strebt, auch ein paar andere. Amüsiert registriere ich die sich leise ausbreitende Empörung…

Ich selbst habe kein Interesse daran, um einen dieser Männer zu werben. Mich interessiert viel mehr das, was ich hier beobachten kann – wer geht wohin, sucht wessen Aufmerksamkeit und verhält sich wie in Gegenwart oder Abwesenheit dieser oder jener Person und in welcher Verbindung stehen sie? Welche Dynamiken entwickeln sich oder eben auch nicht?
Mit anderen Worten: ich fühle mich in dieser Situation gerade ziemlich wohl.

Irgendwann kommt Mike und nimmt mich mit in ein Separee. Wir haben Sex, den ich als bemerkenswert intensiv erlebe. Hitze, Glühen, Schmelzen. Hinterher gehe ich mit durcherhitzem Leib von seinem Schoß. Ganz unerwartet überreicht er mir ein Schmuckstück als Zeichen seiner Anerkennung und Wertschätzung: Es ähnelt einem Ohrstecker, an dem ein kleines Kettchen hängt. An diesem Kettchen wiederum baumeln zwei zarte Objekte: ein offenes sattrotes Herz und ein schwarze geometrische Figur aus edlem Metall sehr ansprechend gestaltet. Ich weiß sofort, dass der Stecker durch die äußeren und inneren Schamlippen gesteckt wird und diese dann zusammengehalten werden. Welch ein schöner Intimschmuck… ich könnte sogar weitere Anhänger sammeln und dranhängen. Mir gefällt es sehr. Welch ein wunderbares Geschenk! Vor allem freut mich, welchen Wert er darauf legt, dass sich meine Lustgrotte nur für ihn öffnet. Es ist nicht nur ein Geschenk, ein Schmuckstück, sondern auch eine Auszeichnung. Es bedeutet nämlich auch, dass ich die erste Prüfung erfolgreich bestanden habe. Damit hatte ich überhaupt noch nicht gerechnet! Damit das auch jeder sehen kann, werden mir meine Stiefelletten ausgehändigt. Es sind schwarze Stiefelletten mit Pfennigabsatz, etwas altmodisch. So fangen alle einmal an! Nun aber darf ich den Stiefelschaft hinzufügen! Diese Verlängerung ist ein für alle sichtbares Zeichen meines Aufstiegs auf die nächste Ebene. Als dies die anderen Frauen bemerken, staunen sie sprachlos mit offenen Mündern.

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