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Flirtgefühle

Traum:
Eine kleine Feier bei unbekannten Freunden… Paar- oder grüppchenweise stehen wir plaudernd beisammen – gedämpftes Stimmengewirr. Eine gemeinsame Freundin (unbekannt) von Mike und mir kommt lächelnd hinzu. Mike schaut sie bewundernd und mit glänzenden Augen an… voller Bewunderung und Begehren. Sie stehen nebeneinander, Mike legt einen Arm um ihre Schultern und lässt eine Hand in ihre offene Bluse gleiten. Seine Hand legt sich streichelnd um ihre Brust. Ich weiß, nur ein kleiner Flirt. Nicht der Rede wert, nichts was mich unglücklich machte. Und dennoch… ich spüre einen schmerzlichen Stich im Herzen. Und ehe dieses Gefühl schlimmer wird und mich vereinnahmt, verlasse ich lieber den Raum.

Ich gehe in die Küche. Vielleicht kann ich mich dort nützlich machen. Hinter dem Küchentresen hantiert der Gastgeber im Beisein seiner Freunde und versucht ein Babygläschen mit spinatgrünem Inhalt vorzubereiten. Ihm fehlt die Routine und er ist unsicher, ob er es richtig macht. So ist er sehr dankbar, als ich ihm diese Sache abnehme. Bald gehen die Männer und ich bleibe allein in der Küche zurück, wo ich mich dem Abwasch widme. Mit einer runden Spülbürste bearbeite ich Porzellan und Gläser. Derweil geht mein Blick geradeaus durch das Fenster hinaus in üppiges Grün. Ich spüre, wie sich bei diesem Tun die Gefühle entspannen, lösen und wie nach und nach die schmerzlichen Empfindungen gehen. Ja, ich merke innerlich ein wenig verwundert darüber auf, wie wohltuend und meditativ ein Abwasch sein kann.

Als sich der Abwasch dem Ende neigt, kommt Mike in die Küche und fragt, warum ich noch nicht selbst auf die Idee gekommen sei. Hm? „Auf welche Idee?“ „Na, nach dem Job zu fragen!“, antwortet er wie selbstverständlich und ergänzt, dass ich meine Arbeit gut mache und die Familie beschlossen habe, mich einzustellen. Oh wie schön, ich bin zu etwas zu gebrauchen. Hm ja, für den Abwasch… naja…

Als ich eine ganze Zeit später gemeinsam mit Moina um das Haus gehe, fällt ein weit in den Himmel reichender Baum. Er fällt sanft und langsam zwischen den anderen Bäumen. Von unzähligen, dichtbelaubten Zweigen sanft abgefangen.

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