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Feuermachen

Traum:
Ein Strand, nahe am Dunkel-Kuppelmeer. Im matten Ockerlicht ewiger Düsternis sitzen Moina und ich in griffigem Sand. Links neben mir ein schmaler Sandhaufen – vielleicht Spiel herrührend. Darauf legte ich Moinas himmelblaue Jacke ab.
Wir sind gedanklich mit einer Problemlösung beschäftigt, als ein älterer untersetzter Mann auf einem kleinen Moped daherkommt. Er fährt über den Sandhaufen, als läge dieser mitten auf einer imaginären Fahrspur, die er nicht verlassen darf. Mist, ein dunkelgrauer Streifen Reifenabrieb ziert nun die Jackenrückseite. Damit nicht genug! Erneut knattert der Mann über den Sandhaufen und wieder über die Jacke! Ich versuche, die Jacke zu entziehen. Aber es gelingt erst beim dritten Mal. Inzwischen hat sich die Farbe der Jacke durch die Hitzeeinwirkung des reibenden Reifens vom Blau zu einem verbrannten Gelb verändert. Dort, wo die Reifen direkt rieben, ist sie sogar braun verbrannt und etwas zerschlissen.

Später – der Traum verflüchtigt sich hier – sind wir in einer Schule. Eine Zeit vor den großen Ferien. Und ein Lehrer auf dem Gang teilt uns mit, dass ein großer Teil der Schüler bereits gegangen ist. […]Als später eine Lehrerin kommt und nach ihren Schülern Ausschau hält, sind diese allesamt verschwunden. […] Ruhe kehrt ein, und ich nehme ein Streichholz zur Hand. Kurz kann ich es entzünden, jedoch erlischt die Flamme gleich wieder. So halte ich das noch glimmende Holz an einen glühenden Kerzendocht und puste vorsichtig darauf. Es dauert gar nicht lang, da wird die Glut sonnengelb, kräftiger und es schlägt – zu meiner Überraschung – eine kleine Flamme auf, die alsbald an Kraft gewinnt. Ich kann es kaum glauben, dass mir dies gelungen ist. Die Freude darüber ist recht groß.

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