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Schwärme

Traum vom 25. April 2007
Früh am Morgen, sommerwarm und Sonnenschein – wunderbar! Es ist noch ganz still im Haus. Ich trete an ein Fenster und öffne es. Es ist ein kleines Fenster. Das alte Holz des Rahmens, ursprünglich weiß gestrichen, ist leicht gilb und blättert stellenweise ab. Die hereinströmende Luft ist unerwartet warm. Leider fliegt ein umfangreicher Schwarm Gewitterfliegen hinein, was ich als störend empfinde. Zwar versuche ich den Schwarm zu stoppen, indem ich ein nach innen gekipptes kleines Fensterbrettchen nach außen klappe, aber die Maßnahme ist einerseits unzureichend, und andererseits ein paar Sekunden zu spät. Nahe am Fenster ist ein kräftiges Summen und Sirren zu hören… vermutlich sind es Wespen. Ein wenig erschrocken bin ich, als im nächsten Augenblick ein großer Wespenschwarm hereinströmt. Das ist nicht nur unangenehm, sondern auch ziemlich beunruhigend! Es sind sicher nicht weniger als hundert dieser gelb-schwarzen Leiber die sich schlagartig Eingang verschafften. Ich bin besorgt, dass Moina gestochen werden könnte, wende mich vom Fenster ab, um mir einen Überblick über die Lage zu verschaffen. Barfuss durchquere ich das Zimmer. Zu meinen Füßen liegen unzählige tote Gewitterfliegen. Ein Großteil schwirrt aber herum. Sonderbar ist, dass die meisten Wespen am Boden liegen dürften. Entweder sind sie von der Wärme oder von dem hohen Gewitterfliegenanteil geradezu betäubt und lahm. Ich weiß kaum mehr, wo ich die Füße hinsetzen soll, da der Boden von Insekten bedeckt ist. Überall Wespen! Sie dürften mich stechen, wenn ich drauf trete!! Ich fühle mich sehr erschöpft und deshalb mit dieser Situation ein wenig überfordert. Mir fehlt die Kraft für die nun notwendige Konzentration.

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