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Rinderwahn

Traum vom 23. April 2007
[…]Ein sehr weitläufiges Gartenlokal mit langen Tischen und Bänken auf einer kargen Grünfläche. Ein Blick zurück – zu anderen Tischen – zeigt, dass eine Windböe den Sonnenschirm weggerissen haben muss. Denn vom hellen Sonnenschirm, den Mike dort kurz zuvor in den Ständer stellte und aufspannte, ist keine Spur mehr zu sehen. Ja, ich sehe noch nicht einmal mehr den Ständer.

Ich gehe weiter und auf einen Gast zu, der seine Mahlzeit fast beendet hat. Nur noch wenige Bissen liegen auf dem Teller. Von rechts kommt eine Frau mit Kind in unsere Richtung. Sie ist schnell und zielstrebig. Hat irgendwas im Visier, wodurch Randerscheinungen, wie der Mann und ich, ihrem Blick völlig zu entgehen scheinen. Gleich rennt sie alles um. Reaktionsschnell reiße ich dem Gast den gelben Steingutteller vor der Nase weg. Deutlich sehe ich dabei den reichlichen Bratensaft und ein kleines Stückchen Rindersteak.
„Hey“, ruft der Gast etwas empört, „das hätte ich schon gerne noch aufgegessen!!!“
Die Frau mit dem Kind ist inzwischen vorüber. Und ich stelle den Teller wieder auf den Tisch. Dem Gast erkläre ich: „Aber ich wollte es doch nur für Sie retten!! Haben Sie es nicht bemerkt? Die Frau hätte fast alles umgerannt.“

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