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Kopfverletzung

Oups, heute hätte ich fast vergessen, meinen Traum zu schreiben.
Traum:
Ich gehe in das kleine Lädchen zurück, in dem ich vorhin zwei Röcke kaufte. Zwei Röcke aus leichtem Indien-Stoff – einer in naturweiß, der andere in himmelblau. Ich habe meinen Rock, den ich heute trage, in der Anprobe liegen lassen. Die Ladeninhaberin ist nicht zu sehen, und so hoffe ich, ohne Konfrontation in die Umkleidekabine zu gelangen. Denn womöglich werde ich des Diebstahls beschuldigt, wenn die Ladnerin sich nicht an mich erinnert und die beiden Röcke aus ihrem Laden in meiner Tasche sieht. Mein Rock liegt noch am Boden. Er ist den Indien-Röcken ziemlich ähnlich, allerdings aus festerem naturfarbenem Leinengewebe gearbeitet. Als ich ihn aufhebe, kommt die Inhaberin hinzu und ich erkläre ihr den Grund meiner Rückkehr. Sie wirkt heiter und unbeschwert, sagt sehr nett zu mir, es sei okay. Sie ist so freundlich, dass sie mir wie eine Freundin erscheint. Als ich den Laden verlassen will, komme ich an ihrem Arbeitszimmer vorbei und schaue durch die offene Türe hinein. Ein helles Zimmer mit einem sehr hohen wandfüllenden Fenster. Gerade turnt die Ladeninhaberin über die untere Fensterhälfte hinweg zum oberen Fensterrahmen. Dort läuft sie geschmeidig auf dem schmalen Fensterrahmen entlang!! Sie überprüft, ob das Fenster richtig geschlossen ist. Zwar ist sie barfuss und somit ist es ideal, jedoch… „Das ist ziemlich gefährlich, was sie da machen“, sage ich zu ihr. Das Zimmer liegt mindestens im fünften Stock und wie leicht könnte sie durch die Scheibe stürzen! Sie lacht leise, vergnügt. Nein nein, es sei überhaupt nicht gefährlich.

Nur wenig später schaue ich aus einem Fenster in der vierten oder fünften Etage. Dort unten, am Gehwegrand, turnt Moina an Stahlrohrgittern herum. Es ist etwas beunruhigend. Sie könnte sich verletzen. Es befinden sich eine Reihe von Sicherheitsabtrennungen aus Stahlrohrbügeln am Straßenrand, die ungewöhnlicherweise mehr als drei Meter hoch reichen! Die Erwachsenen lassen sich dadurch ebenfalls zu Turnereien verleiten. Eine Frau springt gerade an eine Querstange. Ihr Versuch, daran zu schwingen und schließlich durch eine etwas tiefer liegenden Stange hindurch zu springen, geht fehl. Sie schlägt mit der Stirn an ein Stahlrohr und knallt auf den Bürgersteig, wobei Ihr Kopf nochmals einen heftigen Schlag bekommt. Das Blut rinnt über ihr Gesicht und ich kann nicht erkennen, wie schwer ihre Verletzungen sind. Ich traue mich nicht richtig hinzuschauen. „Mike willst Du nicht mal schnell runter gehen und nachsehen, welche Verletzungen sie erlitten hat? Wir müssen einen Rettungswagen rufen!!“ Eigentlich drängt die Zeit viel zu sehr, um hier lange rumzureden. Aber da ich mich nicht traue, mir die Verletzungen anzusehen… Ich bekomme langsam ein schlechtes Gewissen, schließlich müsste ich erste Hilfe leisten. Hoffentlich reagiert Mike gleich!!!

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