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Gluecksweg

Traum:
Ein neu entdeckter Fußballstar wird interviewt. Rundherum hat sich eine kleine Ansammlung Interessierter gebildet. Der Fußballer erlangte vor allem wegen einer sprachlichen Besonderheit die Aufmerksamkeit der Fußballfans: er spricht den Buchstaben ‚ü’ entweder wie ‚u’ oder ‚ue’ (getrenntes Aussprechen). So erzählt er unter anderem gerade von „seinem Gluecksweg/Glucksweg“. Während der Fußballer auf weitere Fragen des Sportreporters antwortet, höre ich jemanden aus dem Publikum sagen: „Ich find, jetzt übertreibt er ’s aber! So oft hat er dat ue doch sonst auch nicht gesagt.“ Vermutlich mutmaßt er, dass es der Fußballer absichtlich häufiger verwendet, weil das bei den Leuten bisher so gut ankam. Ein witziger Typ am Rande der Ansammlung meint amüsiert: „Hähä, anfangs dachte ich ja, dat macht er nur wegen mir.“ Und grinsend nimmt er einen Schluck Bier aus der Pulle. Auffällig an ihm ist der fast kahle Kopf. Die dunklen Haare sind zu einem Stern rasiert.

Tagesreste:
Hier in Frankfurt gibt es den Oeder Weg. Als ich kürzlich daran vorbei kam, dachte ich wiederholt, es könne doch ebenso gut Oeder wie O|eder Weg heißen.
Gestern Abend habe ich Mike einige Vokabeln abfragen lassen. Dabei unter anderem soifi = dürsten. Mike meinte spaßeshalber, es sei falsch, wenn ich das o und das i getrennt ausspreche. Soifi käme doch von Säufer, weswegen das oi zusammen gesprochen werden müsse. -> Der Typ mit der Stern-Rasur ist also ein Dürstender, äh Säufer. Nee, stimmt ja gar nicht.

Themenverwandter Traum:
Unisex-Frisur

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