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Schatten in der Nacht

Traum vom 3. September 2009

Mitten in der Nacht wache ich von Lärm ab, der direkt vor unserem Haus entsteht. Na, was ist denn da los? Ich bin etwas erschrocken, kann es nicht einordnen. Schlaftrunken husche ich zum Fenster, schiebe die Vorhänge beiseite, öffne das Fenster. Im Hof steht eine ganze Gruppe junger Menschen. Alle nur als Schatten zu erkennen, so dunkel ist es noch. Alle haben Koffer dabei. Ah verstehe, es sind junge Menschen, die als Abi-Feier eine Reise gemacht haben, von der sie jetzt zurückkehren. Es sind die Kinder meines Untermieters. Aber muss es denn in der Nacht so laut sein. Ich ärgere mich über die Störung und rufe hinaus. „Ruhe da!“ Dabei fällt mein Blick auf mein Rad… zumindest dorthin, wo es stehen müsste. Aber es ist nicht da? Oh?! Dann entdecke ich es doch noch. Es wurde nur näher zum Haus gestellt. Ist es abgeschlossen? Ich sehe das Fahrradschloss gar nicht? Ach doch, da ist es.

Die Szene in der Nacht, mit dem Lärm und den eintreffenden Abiturienten wiederholt sich ähnlich noch einmal.

Später finde ich mich in Annas Strickerei wieder – ein verlassener Ort, ganz still und verlassen. Vor dem alten Ölofen steht mein Fahrrad. Wie gut, nun habe ich es bei mir. Doch oje, was fühle ich da…. aus dem Ventil am Hinterrad entweicht ganz leise und sachte die Luft. War ich das und habe, wenn auch ohne Absicht, das Ventil gelockert? Vielleicht vorhin beim Abschließen? Ich will es festdrehen, aber das bringt nichts. Immer noch der feine Lufthauch. Das ist ja echt blöd. Da muss ich mir etwas einfallen lassen.

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