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Kostspielige Bahnreise

Traum:
Es fährt ein Zug in Worpswede ein. Wir rattern die Bergstraße hinunter und nehmen eine scharfe Kurve in die Hembergstraße. Dort befindet sich der Haltepunkt (Höhe Hemberg-Apotheke). Das wundert mich! Denn eigentlich befahren wir damit den Schienenstrang, den die Züge befahren, die aus östlicher Richtung kommen! Stehen wir so nicht im Weg? Riskieren wir nicht eine Karambolage? Während ich noch überlege, setzt der Zug schwungvoll zurück, fährt rückwärts die Kurve zurück und wartet ab, bis der östliche Zug vorüber ist. Dann aber, der Reiseführer zeigt sich fest entschlossen und sicher, fahren wir wieder zum Haltepunkt vor. Einige Reisende wollen hier aussteigen. Es kommt zu einer größeren Unruhe, als die Leute ihr Gepäck nehmen und sich nach vorne zum Ausstieg bewegen. Dazu fahren sie auf quadratischen Holzplatten unter den Weiterreisenden hindurch. Die Holzplatten laufen auf einem mehrspurigen Rollenband im Fußboden. Es ist etwas unlogisch, dass es so funktioniert; schließlich sitzen wir ja dort.
Inzwischen hat sich das Abteil gelichtet und zu einer kleinen Wartehalle geweitet. Hinter mir sitzt eine Frau, die der Reiseleitung eine grüne Steinguttasse am ausgestreckten Arm entgegenhält. Ihr Arm reicht an meiner linken Seite vorbei, so dass ich ein wenig in die Tasse hineinschauen kann. Bestürzt sagt die Frau: „Das war meine Reisekasse! Darin war mein ganzes Geld für die Reise!!“ In der Tasse befinden sich jetzt lediglich Kupferlinge, und ein paar 10 Cent Münzen sind der einzige Lichtblick. Diese Reise hat unerwartet viel Geld gekostet, und die schmerzliche Enttäuschung der Frau ist nachzuempfinden.

Später sitze ich einige Schritte von der Bahn entfernt auf einer Bank im Halbschatten. Rechts neben mir sitzt ein Mann. Wir sollen/werden uns noch kennenlernen. Im Augenblick sitzen wir ganz nah beieinander, so dass ich seine Wärme spüre. Eine entspannte wohlige Situation. Vielleicht werde ich es gleich wagen, meinen Kopf ein wenig an seine Schulter zu lehnen… mit geschlossenen Augen, den warmen Sonnenschein im Gesicht spürend.

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