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Nacktfoto aus Hippie-Zeit im Lehrsaal

Traum:
Mike und ich wachen im Lehrsaal der Goethe-Universität auf. Genauer gesagt im IG- Farben-Haus. Meine Worpsweder Hausärztin eilt gerade die hohen Fenster entlang und zieht die lindgrünen Vorhänge beiseite. Die Sonne scheint und das frische Grün der Bäume leuchtet. Die Ärztin sieht gesund, ausgeschlafen und gutgelaunt aus. Vor ihrer Brust baumelt ein Stethoskop. Als wir sie anschauen, begrüßt sie uns mit einem Lächeln. Mike springt gleich aus dem Bett, um ihr beim Öffnen der Vorhänge behilflich zu sein. Die Ärztin sagt zu Mike, was auch ich gerade sehe: „Sie tragen ja einen Arztkittel!“ Es ist eine freundliche Feststellung, die gleichzeitig fragend wirkt. Vielleicht möchte sie wissen, ob er auch Arzt ist.

Mike antwortet wahrheitsgemäß: „Ja, das ist mein Nachtgewand.“

Worauf der Ärztin einfällt: „Dort hinten, in einem Karton, habe ich ein Nacktfoto von Ihnen entdeckt. Zwischen all den alten Fotos. Vielleicht denken Sie nachher dran, und nehmen es mit, wenn Sie möchten?“

Ein altes Nacktfoto – das ist ja toll; Mike will es bei nächster Gelegenheit holen. Ich bin auch schon neugierig und freue mich drauf, es zu betrachten.

Inzwischen hat der empfindsame Ameiserich das Bild an sich genommen und betrachtet es. Er wirkt mürrisch und überlegt grimmig, wie jemand auf die Idee kommt, ein Nacktfoto von sich zu machen und dann noch nicht einmal darauf achtet, dass es nicht in die Hände der Öffentlichkeit gelangt. Für mich ist das mit dem Nacktfoto ganz logisch. Schließlich stammt es noch aus der Hippie-Zeit. Für Hippies ist es etwas ganz Natürliches, Nacktfotos rumliegen zu haben.

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