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Anale Obertöne

Am Vorabend Obertöne geübt und folgendes Videao gesehen:

Traum vom 31. August 2009

Zu ruhiger Stunde. Ich gehe einen sanft geschwungenen Alleenweg entlang. Links wogt in sanften Schwüngen der breite Grünstreifen. Dort sitzt ein nackter Bann Mann mit blonden Locken, mit großem drallen Bauch. Den Kopf in den Nacken gelegt, mit gelösten Gesichtszügen. Er singt Obertöne. Er singt gut. Ja, er singt sogar richtig gut! So glockenklar die hohen Töne, so sanft und weich der Grundton. Sieht so aus, als sei er bereits in der Lage, alle möglichen Varianten zu erzeugen. Inzwischen bin ich vorbei, doch es kommt so unerwartet, einen so dicken Obertonsänger nackt im Park sitzen zu sehen, dass ich es kaum glauben kann. Vor allem weil er so schön singen kann. So drehe ich mich innerlich um und mein körperloses Ich schaut aus meinem Rücken. Zum Sänger. Während ich ihn so betrachte, fällt mir etwas auf, und ich gehe oder zoome näher ran. Das ist ja ein Ding! Zeige- und Mittelfinger seiner Hand liegen etwa zwei Finger breit über dem Bauchnabel. Je nachdem, welchen Ton er gerade singt, schiebt er diese beiden Finger höher oder näher zum Nabel, spreizt sie ein wenig oder auch nicht, übt mehr oder weniger Druck auf seinen prallen Bauch aus. Dazu fällt mir jetzt echt nichts mehr ein: der singt mit dem Bauchnabel? Die beiden Finger dienen quasi als Stimmlippen, der Bauch als Resonanzraum, sozusagen als Mund- oder Rachenraum und der Bauchnabel steht für die Lippen. Sehr interessant! Von dieser Möglichkeit wusste ich bis zu diesem Augenblick nichts! Er verändert seine Haltung. Gar nicht so viel. So unauffällig, dass ich noch konzentrierter hinschaue, um mich zu vergewissern, dass ich richtig sehe. Er hat sein Gewicht nach hinten, zur Lendenwirbelsäule verlagert, so dass er mir jetzt seinen Po entgegen streckt. Da er die ganze Zeit im Schneidersitz saß und noch sitzt, kann ich nun Einblick in seinen dunklen Ort gewinnen. Denn nun „schaut“ mir seine Rosette entgegen. Ein wenig denke ich dabei an Chakren, so wie Bauchnabel und Rosette nun auf einer gedachten senkrechten Linie liegen. So wunderschöne Obertöne… Doch sein Anblick verunsichert mich… ich beginne an meiner bisherigen Sichtweise zu zweifeln. Womöglich kamen die Obertöne gar nicht aus dem Bauchnabel, sondern aus seinem Arsch? Klar, da er die ganze Zeit auf seiner Rosette saß, konnte ich ja gar nicht auf eine solche Idee kommen. Hmm… Obertongesang mit dem Arsch… ist das nicht fast schon eine Frechheit? Es zeugt aber eben auch von einem äußerst ungewöhnlichen Kennen Können. Ich bin hin und her gerissen – zwischen Abscheu und Bewunderung.

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