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Kies für Kieser-Training

Traum:
In einem großzügigen Raum. So großzügig und hell, dass ich mich etwas verloren und ungeborgen darin fühle. Frau Tempel ist gerade gekommen, um die Endabrechungen zu verteilen. Jeder bekommt die Unterlagen zurück, so wie er sie eingereicht hat. Natürlich um die Einzelabrechnungen ergänzt. Eine Bewohnerin hatte die gewünschten Angaben auf der Rückseite von rotbuntem Geschenkpapier notiert. Eine andere verwendete altes, leicht angegilbtes Schreibpapier. Als Frau Tempel mir meine Abrechnung überreicht, werde ich unangenehm daran erinnert, dass ich die Daten mit einem Bleistift völlig unsauber und nahezu unleserlich auf gebrauchtes (aber sauberes) Backpapier gekritzelt hatte. Das Packpapier hatte ich zudem achtlos abgerissen. Frau Tempel machte nun ihre Notizen auf der Rückseite. Da das Backpapier durchscheinend ist, vermischt sich alles Geschriebene – so was Chaotisches! Mir ist es unangenehm, es so gleichgültig gehandhabt zu haben. Naja, und nun kann ich eben sehen, wie ich dieses unförmige Schriftstück in meinen Ordner hefte. Vermutlich muss ich es erst einmal zurechtfalten.
Da entdecke ich einige Bleistiftskizzen auf dem Papier. In vier Strichrahmen wurde mit ganz sauber gezirkelten Linien je ein Kopf gezeichnet, um damit aufzuzeigen, welche Wirkung die Kieser-Übungen auf die jeweiligen Muskeln habe. Die Muskulatur im Schulter- und Nackenbereich ist sehr detailliert und fast fotografisch nachempfunden. So lässt sich deutlich die Veränderung erkennen, die durch eine jede Kopfhaltung entsteht, die bei den Übungen eingenommen werden. Das ist spannend und ich habe das unbenennbare Gefühl, dass diese Zeichnungen mir etwas ganz wichtiges sagen wollen.

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