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Gewissensbisse vom Nagetier

Traum vom 19. März 2007
Wir hatten vor wenigen Stunden schon einmal dieses Rascheln im Raum gehört. Eine Bewegung, wie von einem Nagetier. Entdecken konnten wir jedoch nichts.
Nun stehe ich vor einer niedrigen Wand, die einen kleinen Pferdestall abgrenzt, und blicke hinüber. Ein braunes Fohlen ist darin, mit glänzend gestriegeltem Fell. Der Boden ist mit hohem jungen Gras bedeckt. Und wieder ein Rascheln! Dieses Mal ist aber eindeutig, dass es keine Einbildung ist, denn das Fohlen scheut erschrocken auf. Macht einen unbeholfenen Satz zur Seite, würde wohl flüchten, wenn ein Weg offen wäre. Es wird ein Nagetier im Gras sein, ein Ungetier… vielleicht eine Ratte, mindestens eine Maus!

Keine Ahnung, was mich im dunklen Morgenleuchten zum Kindergarten brachte. Aber ich bin nicht die einzige hier. Einige Väter sind schon vor mir eingetroffen und sitzen auf Kinderstühlen in einem kleinen Vorraum. Oje, und da fällt mir ein, dass vereinbart war, dass wir am heutigen Tag – erinnere ich das richtig??? – unsere Kinder zu einem Probe-Kindergartentag herbringen sollten. Das hatte ich total vergessen! Schnell ziehe ich Moina und mir die Jacken aus. Hoffentlich hat niemand bemerkt, dass ich den Termin vergessen hatte.

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