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Schallreflexion bei Tauwetter

Traum:
Ich habe Schlittschuhe geschenkt bekommen! Auf dem Boden steht eine hohe stabile Tüte aus halbtransparentem Material, das mit orangeroten Ornamenten bedruckt ist. Die Schlittschuhe in den Händen haltend, werfe ich einen Blick in die nun leere Tüte. „Meine Güte, was für eine tiefe Tüte!!“, sage ich zu Kristin, die gut gelaunt neben mir steht. Der Boden der Tüte zeigt sich locker und durchsichtig und ich frage mich, ob diese Tüte für den dauerhaften Transport der Schlittschuhe überhaupt geeignet ist. Die Kufen dürften schwer lasten und die gefalteten Teile bald durchdrücken. Aber ja, so meint Kristin, klar hält die Tüte dem stand. Außerdem sind ja noch eine Menge Babyklamotten drin, die von relativ leichtem Gewicht sind und für den Ausgleich sorgen. Das passt schon.

Gestern wurde angekündigt, dass sich heute das Wetter ändert. Nachdem die letzten Tage kalt waren, etwas Schnee lag und die Hamme gefroren war, soll es heute wärmer werden und tauen. Wenn ich noch Schlittschuh laufen will, dann sollte ich sofort loslegen. Also raus. Es ist noch gar nicht ganz hell. Mike ist schon auf seinen Schlittschuhen unterwegs. Hier vor dem Haus kommt das Gras schon wieder zum Vorschein. Wir müssen uns beeilen. Als wir die Hamme erreichen – sie liegt nur wenige Meter entfernt – sehe ich, dass nur noch wenige hauchdünne Eisschollen auf dem Fluss treiben. Das Wasser wellt sich an der Oberfläche, ist in Bewegung und wirkt sehr lebendig und warm. Mit dem Eislaufen wird es also nichts mehr. Mike meint, wir könnten auf dem verbliebenen Schnee Schlittschuhlaufen. Na ja, das wird natürlich nicht so viel Spaß bringen. Aber vielleicht ganz gut zum Ausprobieren. Jedoch stellen wir bald fest: es ist zu warm geworden. Fast alles ist weggetaut. Wir werden die nächste Kältephase abwarten müssen.

Als wir wieder ins Haus gehen – es ist voller warmer Lichter, Menschen und so angenehm warm – schaue ich mich nach Moina um. Wo ist sie??
„Moina?!!!!“
Rechts von mir sehe ich den Schacht mit der breiten Treppe, die ins Untergeschoss führt. Das Untergeschoss muss von honiggoldenem Licht erfüllt sein, denn das warme Licht quillt aus dem Schacht geradezu hervor. Von dort unten höre ich Mikes Stimme hinaufschallen: „Sie ist bei mir!“
Gleichzeitig höre ich seine Stimme im Rücken: „Hier ist sie nicht!“
Huch…??? Das irritiert mich. Wer rief von unten, wenn Mike doch hinter mir ist?? Es war eindeutig Mikes Stimme! Aber wer ist dann dort unten??

Notiz:
Gestern erlebte ich einen akustischen Effekt, der mich anfangs etwas verwirrte. Denn auch da konnte ich nicht zuordnen, ob Mike sich noch in den Kellerräumen oder bereits im Treppenhaus aufhält. Er befand sich allerdings an einer Stelle, die ich gar nicht in Erwägung gezogen hatte.

Was das Wetter anbelangt, hörte ich es gestern genau umgekehrt wie im Traum: es soll zehn Grad kühler als die letzten Tage werden.

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