Home » Traumtagebuch » Glasklare Hilflosigkeit

Glasklare Hilflosigkeit

Traum:
Ich trage einen unbenennbaren Gegenstand in den Händen, während ich die halbdunkle Diele einer Bekannten, Petra, durchquere. Petra geht nach links in einen sonnenhellen Gang. Mein Weg würde noch weiter geradeaus führen, dort wo die Räume mehr im Dunkeln liegen. Jedoch komme ich jetzt nicht weiter: an meinem linken Bein lehnen zwei quadratische Glasscheiben, die Petra dort gerade abstellte. Zudem beginnen sie langsam zu rutschen, drohen umzufallen und zu zerbrechen. Ich kann jetzt aber nicht den Gegenstand ablegen. Und mit einer Hand kann er nicht gehalten werden. „Petra!!!“ Sie reagiert nicht. “Hilfe!! Hilfe!!” Ich kriege nur mühsam einen glasklaren hohen Ton heraus… kaum hörbar, so gepresst ist er. Die Scheiben rutschen langsam weiter… „Hilfe!“ Ich spüre unerlöstes Weinen. „Hilfe.“ Immer noch diese idiotisch hohe Tonlage. Mike tritt hinzu. Verzweifelt versuche ich, mir Gehör zu verschaffen: „Hilfe…“ Ich ärgere mich aber über meine kläglichen Hilferufe, über den hohen Ton, der, trotz seiner Klarheit, Hysterie vermuten lässt. Mike zeigt sich sehr ärgerlich: „Du bist hellsichtig!! Das war mir noch nie so klar wie in diesem Moment in dieser Situation. Wann erkennst Du das endlich?“
Wie…, wegen der Glasscheiben an meinem Bein?? „Das ist doch Blödsinn! Die Glasscheiben sieht doch ein jeder!“

Tags: