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Frühlingsblüher im Schnee

Traum:
Indirektes Licht im alten, im Dunkel liegenden Kinderzimmer. Ich stehe am Fenster (das es real gar nicht gibt). Die Geborgenheit wirkt zerbrechlich und federleicht in ihrer Bedingungslosigkeit. Die Älteren stehen bei mir, um zu schauen, was ich tue. Es ist okay. Bald darauf draußen, ich fege das Fenstersims frei – in lichterner Dunkelheit. Es hat etwas Wundersames an sich, als ich beginne… Blaue und weiße Frühlingsblumen mit offenen bauchigen Blütenkelchen entfalteten sich im Schutz der weichen leichten Schneedecke. Mit einem Handfeger kehre ich ein wenig Schnee fort. Aber nur am Rande, und grünes Gras kommt zum Vorschein, und eben diese unerwartet bauchigen Blüten. Mein Vater schaut zu und nickt einverstanden. Auch als ich sage, dass ich den Rest des Schnees belassen werde, zeigt er sich einverstanden. Ich mag es – so, wie es jetzt ist! Meine Mutter schaut etwas ferner zu, lächelnd. Der Schnee darf sein… er bringt Frieden.

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