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Gedrehte Wanne – Apfelpopofrau – Totenblut

Traum – bruchstückhaft erinnert:
[…] Soeben aufgestanden, noch im langen Nachthemd, trete ich in unseren Wohnraum, wo bereits einige Leute warten. Für heute ist ein gemeinsames Picknick geplant. Ich sollte mal dalli machen, damit zum Schluss nicht alle auf mich warten müssen. Ich greife nach hinten, ziehe eine Schublade auf und fingere einen Beutel mit Plastikbesteck heraus. Mit den Worten „Na, ist das nicht toll?!!“ halte ich ihn hoch. Die anderen teilen meine Begeisterung nicht. Ah ja, verstehe, das Besteck reicht nicht für alle. „Klar, ich stocke noch mit dem richtigen Besteck auf. Aber hey, ich muss viel weniger abwaschen!“ Naja, so früh am Tag ist vielleicht noch keine große Begeisterung zu erwarten.
[...]
Ich will mal ins Bad. Toilette, Duschen und so. Die Tür steht offen, das kleine Bad ist eng mit Bekannten gefüllt, die auf den Aufbruch warten. Hm, so hatte ich mir die Morgentoilette nicht vorgestellt. Aber sie werden sicher hinausgehen, denn mein Vorhaben ist doch offensichtlich. Allerdings… merkwürdig… die Wanne steht ja anders? Sie ist um 90° gedreht! Das ist total unpraktisch, denn sie versperrt den Weg! Ist das überhaupt mein Bad? Wurde die Wanne gedreht? Mein Blick tastet den Fußboden ab. Nicht so einfach bei all den Leuten, die herumstehen und die Sicht versperren. Der alte Standort der Wanne müsste noch auf den Fliesen zu erkennen sein?! Inzwischen bin ich unsicher, ob ich überhaupt das Bad vor mir habe, welches ich vor mir zu haben glaube! Außerdem ist es hier zu eng.
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Wenige Augenblicke später betrete ich einen kleinen Festsaal. Die Gäste treffen gerade ein. Und hey, da sind ja viele bekannte Gesichter darunter! Die Familie und die Angestellten vom Heizer. Ich freue mich. Der Ober-Heizer ist auch da, ist im Begriff, sich an den langen Tisch zu setzen. Ich warte, bis er seine Jacke ausgezogen hat und reiche meine Hand über den Tisch hinweg… Doch dann ist kein Ober-Heizer mehr zu sehen… Und… sonderbar… auch jene, die ich doch gerade als Bekannte erkannte, sind mir fremd. Wie konnte es nur zu einer solchen Anhäufung von Irrtümern kommen? Die Freude ist erloschen. An ihrer Stelle bleibt eine unangenehme Ernüchterung zurück.
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Mike und ich gehen einer leitenden Angestellten hinterher. Sie ist ausgesprochen klein und von mädchenhafter Gestalt. Sie trägt eine Hoteluniform. Ein kurzes mittelblaues Jäckchen und aus gleichem Stoff einen enganliegenden Minirock, der ihre apfeligen Pobacken nur zur Hälft bedeckt. Ihre Taille ist extrem schmal, was durch einen breiten Rockbund sehr zur Geltung kommt. Alles in allem… ist ihr Gang sehr erotisch, ohne dass sie es gezielt darauf anlegte. Mike schaut natürlich auch hin. Eifersucht… ist da Eifersucht? Ich bin mir nicht sicher, und spüre nach… Schaue im Wechsel mal Mike ins Gesicht und dann zur kleinen knackigen Frau. Falls da Eifersucht ist, wäre sie kaum nennenswert. Aber kann das sein? Als ich wieder zur Frau schaue, um mir darüber noch klarer zu werden, sehe ich im allerletzten Augenblick, dass sie gerade eben eine nebensächliche kleine Bewegung machte, woraufhin ihr Rock sich entfaltet: er geht bis zu den Knöcheln. Oups! Nun verstehe ich auch, warum der Rockbund so breit war. Dort hatte sie die Rocklänge eingehalten.
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Ich kehre um. Gelange über eine alte, ziemlich dunkel daliegende Bauerndiele. Die HoGas laufen emsig herum. Sie tragen bemerkenswerte Kleider aus duftigen, sommerlichen Blumenstoffen. In der Taille lose mit einem mehrfach gelegten Stoffstreifen gebunden, wodurch die enorm schlanke Taille der Frauen zur Geltung kommt. Sie hat den Umfang eines Halses. Auch ihre Hälse sind mit diesem leicht anliegenden Stoffgurt umwickelt. Ihre Körper sind aufrecht, die Hälse lang, und die Köpfe etwas erhoben, was ihnen einen natürlichen Stolz verleiht, ohne erhaben zu wirken. Sogar die große, ansonsten stämmige Heidi sieht ganz schlank aus.
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Irgendwo muss es doch ein stilles Örtchen geben! Und ich wünsche mir nun eines, wo sich auch die Tür abschließen lässt.. Der kurze Flur mündet in einen Raum, der geschlossenen Gesellschaften vorbehalten ist. Meine Chefin – die kleine Apfelpopo-Frau – arbeitet emsig, trifft Vorbereitungen. Als ich links um eine Ecke schaue, entdecke ich ein Toilettenbecken. Der Deckel steht hoch und ich sehe, dass nicht gespült wurde. In der Schale schwimmen einzelne Blätter Toilettenpapier im rötlichen Wasser. Ein kritischer Blick… vermutlich ist es Menstruationsblut. Während ich es genauer anschaute, muss ich versehentlich mit der Flüssigkeit in Kontakt gekommen sein! Denn an den Fingern meiner rechten Hand haftet Blut! Und es ist kein Menstruationsblut, denn es ist leicht gelblich gefärbt und klebrig. Wundsekret!! Es ist gar nicht (mein) Blut! Mit einem Male glaube ich zu wissen: Es gab gerade einen Tötung. Als der Tod des Mannes eintrat, entwich schlagartig die Lymphflüssigkeit aus dem Körper und vermischte sich mit seinem infektiösen Blut. Das Blut an meinen Fingern ist zäh. Sicherlich besteht Ansteckungsgefahr. Keinen Aufschub duldend, rufe ich meiner Chefin zu, sie solle die Flüssigkeit im Toilettenbecken sofort beseitigen!!

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