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Erbstücke

Traum:
Wir – Mike, Moina und ich – werden eine kleine Reise machen. Ich stehe in einer kleinen Kammer (astrologisch dem Prinzip Jungfrau/Saturn entsprechend). Beide Türen des alten Schranks, der links von mir steht, sind geöffnet. Als erstes nehme ich einige Tischdecken aus dem Schrank. Es sind unterschiedliche Mitteldecken – alle in den Farben Tannengrün, Weihnachtsrot und Weiß gemustert. Zum Teil sind die Farben dieser alten Decken verblasst. Und sie sind ungebügelt… – naja… Während ich sie ordentlich zusammenfalte, überlege ich, dass es eigentlich ziemlich dumm ist, sich mit diesen Decken zu belasten, denn der Rucksack ist nicht allzu groß, und das Gewicht des Reisegepäcks ist auf 10 kg beschränkt. Eine innere Stimme fragt interessiert, warum ich diese Decken mitnehme. Ach so, ja, ich möchte diese Decken zu den Mahlzeiten im Hotel auf den Tisch legen. Moina kleckert noch so viel. Und so brauche ich hinterher nur die Decke runternehmen, und es bleibt alles sauber. Da habe ich weniger Stress, denn wir bereiten am Urlaubsort keine überflüssigen Unannehmlichkeiten. Während ich eine runde Decke zusammenlege – ihr Saum besteht aus vielen Rundecken – überlege ich: Vielleicht sollte ich mich auf zwei Decken beschränken? Nur welche? Diese Decke in meinen Händen… vermutlich habe ich sie von meiner Großmutter geerbt. Mindestens zwei der Decken sind Erbstücke.

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