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Nächtliches Verarbeiten

Vier Träume erinnert und danach wieder eingeschlafen. Ergebnis: zwei Traummomente blieben:

Sehr früh am Morgen. Mit leichtem Rucksack ausgerüstet treffe ich einen unbekannten neuen Bekannten auf einer von Hand skizzierten Landkarte. Standort: nahe der Nordseeküste. Wir haben jeder noch einige Tagesaufgaben zu erledigen, so dass sich hier und jetzt unsere Wege schon wieder trennen. Mir fällt ein, dass sich unsere Wege am Nachmittag wieder nähern, nämlich dann, wenn wir Süddeutschland erreichen. Deshalb schlage ich ein weiteres Treffen vor. Der Vorschlag wird angenommen.

In einem halbdunklen Zimmer – nicht einzuordnen. Ich lese den ersten Teil einer größeren Frankfurter Zeitung. Auf der hinteren Seite ist ein recht großes Foto in undifferenzierten Grautönen abgebildet. So undeutlich, dass sich keine Details erkennen lassen. Während ich die Zeitung ordne, kommt es zu einem Gespräch mit einer führenden körperlosen Instanz. Es geht darum, das soeben Gelesene in wenige zusammenfassende Gedanken zu ordnen. Quasi ein Fazit aus all dem Gelesenen zu ziehen, was einen deutlichen Lerneffekt mit sich bringen sollte. Während ich gedanklich ordne, macht die Stimme hier und da Anmerkungen, erinnert an Übersehenes und deutet jene Punkte an, über die sich ein nochmaliges Nachdenken lohnen würde. Und ich sollte auch „dieses und jenes“ bedenken, wo mehr die individuell getönten Aspekte der Beteiligten zum Ausdruck kamen (also: die ganz subjektive Sicht des Einzelnen bei meinen Überlegungen berücksichtigen). Währenddessen stellt sich in mir eine gewisse Zufriedenheit ein, wie ich sie aus Situationen kenne, da ich etwas rundum begriffen und dazu gelernt habe. Ich fühle mich gut und aufrecht.

Notizen:
Schade, dass ich die Details nicht erinnern kann. Zwar ist es angenehm zu wissen, dass eine sorgfältige Verarbeitung der Eindrücke stattfindet, aber ich hätte schon gerne gewusst, worüber ich noch einmal nachdenken sollte und was ich aus allem gelernt habe.
Naja, man kann nicht alles haben. Und ich bin ziemlich erschöpft, so dass es schon passt.

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2 Antworten zu Nächtliches Verarbeiten

  1. Ich bin auch erschöpft und wollte heute mal früher Schluss machen. Ich hoffe das gelingt mir, nachdem ich die Post mit letzter Kraft in den Postkasten gesteckt habe. :-) LG, WilderKaiser

  2. REPLY:
    Da wünsche ich eine erholsame Nacht mit himmlischen Träumen. Die Brieftaube wird wohl auch erst einmal schlafen müssen. :-)
    Lieben Gruß!