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Milch für mein Mädchen

Traum:
Mühlheim. Die letzten Umzugskartons sind gepackt, müssen nur noch transportiert werden. Ich warte auf Mike, der bald kommen wird.
[...]
Dann sind wir auf dem Schiff eingetroffen. Wir gehören zu den Letzten, die das Schiff betreten. Während ich im Vorraum mein Handgepäck ablege, geht Mike schon einen Raum weiter. Die Tür steht offen, alles liegt in angenehmem Licht. Die Reisenden sitzen an einer langen, weiß gedeckten Tafel.

Der Vorraum liegt im Halbdunkel. Mike und ich müssen in der Zwischenzeit – vor einem Vierteljahr etwa – eine Tochter geboren haben. Vermutlich war die Geburt so leicht, und der Übergang von damals zu heute so fließend, dass ich nichts davon bemerkte. Nun liegt die Kleine dort in der Ecke und ich will mich um sie kümmern. Obwohl sie erst wenige Monate alt ist, liegt ihr Körper schon entspannt gestreckt wie das eines älteren Kindes. Das dunkelhaarige Mädchen schaut mich mit großen Augen offen an. In ihren Augen ist so großer Ernst und zerbrochener Schmerz zu lesen… Es ist kaum möglich, in ihre Augen zu schauen, ohne den Schmerz im eigenen Herzen zu spüren. Auf allen Vieren krabbele ich zu ihr und bemerke, dass meine linke Brust aus dem Ausschnitt gerutscht ist. Eigentlich war es nicht geplant, sie jetzt zu stillen. Aber es tropft so reichlich und sahnig Milch aus der geschwollenen Brust, dass ich selbst Erleichterung suche. Neben mir hat sich bereits eine kleine Milchlache gebildet. Vielleicht hat das Mädchen schon Hunger? So berühre ich mit dem deutlich angeschwollenen Nippel ganz leicht die Lippen des Mädchens, die sich sogleich willig, aber ohne jede Gier, öffnen. Sie saugt nicht, aber das ist auch nicht nötig, da die Milch reichlich strömt. Ich spüre dennoch Unsicherheit. Eine Frage beschäftigt mich auf unangenehme Weise:
Ist das, was ich tue, richtig?

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