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Mensch ärgere dich nicht

Traum:
Wie verabredet, erscheine ich heute bei Rieke um die Papiere zu ordnen. Sie sitzt auf dem Sofa vor dem Tisch und füllt gerade ein Formular aus. Wie ich am aufgerissenen Umschlag erkenne, der neben ihr liegt, handelt es sich dabei um das Werbeangebot einer staatlichen Klassenlotterie. Wenn ich es richtig verstehe, kann sie einmal umsonst mitspielen. Und das funktioniert folgendermaßen:
In eine bestimmte Anzahl von Feldern müssen Farben notiert werden. Um die jeweiligen Farben zu ermitteln, zieht Rieke je eine Mensch-ärgere-dich-nicht-Figur aus einem Haufen Spielfiguren. Die jeweils gezogene Farbe wird dann in das Feld eingetragen. Rieke wirkt konzentriert und schreibt jeden Buchstaben voller Sorgfalt.

Ich beobachte das mit gemischten Gefühlen… diese Werbeangebote… ob dabei wirklich etwas zu gewinnen ist, bleibt wohl mehr als fraglich.

Rieke lehnt sich zurück – sie ist fertig. Neben ihr auf dem Sofa sehe ich einen weiteren großen Haufen bunter Spielfiguren. Nicht die einfachen Mensch-ärgere-dich-nicht-Figuren, sondern in detailreiche Figuren in bunten Farben!
Oje, da hat Rieke offenbar übersehen, dass sie aus diesen Spielfiguren die Farb-Auswahl hätte treffen sollen! Wobei ich mich frage, welches Farbfeld der Figuren für den Eintrag im Formular ausschlaggebend gewesen wäre. Aber es ist zu spät, denn das Formular ist ausgefüllt. Ich nehme mir eine der bunten Spielfiguren. Thommy dürfte sich sehr darüber freuen, wenn ich ihm einige davon mitbringe! Sie sind so herrlich bunt und liebevoll gestaltet! Doch dann sagt Rieke, sie wolle nicht, dass ich mir davon nehme. Das verstehe ich nicht… sie hat das Spiel doch schon gespielt!? Ich lege die Figuren zurück.
Als wir dann Stunden später in einem anderen, sehr tageshellen Raum vor der Couch stehen, keimt Unmut in mir auf. Seit Stunden folge ich ihren Wünschen und erledige all die Kleinigkeiten. Das war so abgemacht und ich war deswegen extra zu ihr gereist. Jedoch… Die Couch liegt voller Illustrierte (Wohn-Design und Kunst). Nirgendwo ist Platz für mich – und einen Platz hat sie mir auch dieses Mal nicht angeboten.

Notiz:
*huch*

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