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Querulanten im Mund

Beim Aufwachen erinnerte ich nicht einen einzigen Traumrest. Als Moina dann jedoch einen plötzlichen Hustenanfall bekam, tauchte dieses Traumbild an die Oberfläche:

Traum:

Moina hat wieder Sachen in den Mund genommen, die ihr schaden könnten! Anfangs will sie den Mund nicht öffnen, aber dann gelingt es mir, all das Zeug mit dem Zeigefinger hervor zu holen. Mike hockt neben mir, hält Moina besorgt am Arm. Sie hat den ganzen Mund voll von diesen kleinen Pommes-Frites Gabeln aus Kunststoff. Überwiegend sind es weiße und königsblaue Gäbelchen. Sie hängen teils tief im Rachen, haben sich ineinander verhakt. Und ich befürchte, bei meinem Versuch, alles herauszuholen, einige davon nur noch tiefer in den Rachen zu schieben! Wie leicht könnte Moina sich daran verschlucken und verletzen. An die Erstickungsgefahr traue ich mich kaum zu denken! Aber was soll ich tun, die Gabeln müssen raus. Da hilft nur, die Ruhe zu bewahren. Immer mehr dieser pieksigen Gabeln befördere ich heraus. Dadurch werden es zwar weniger, dennoch finde ich immer wieder noch etwas vor. Zwischendurch beginnt Moina zu würgen, was nicht wundert, schließlich muss ich ihr den Finger tief in den Hals stecken.

Notiz:

Gestern nahm Moina tatsächlich eine hölzerne Pommesgabel vom Weg auf und steckte sie in den Mund. Sie kann es immer noch nicht sein lassen.

Astrologisch:
Gabel im Mund -> Mars-Merkur
Gabel mit drei Zacken -> Neptun
Damit wäre das stichelnde Skorpion-Trio im achten Haus komplett.
Und das Verhängnisvolle dieser Konstellation erkenne ich in den ineinander verhängten Gabeln auch wieder. Dazu der Aspekt von Pluto -> Gefühl der Bedrohung.

Was auf der Zunge liegt:
Grüner Belag
Blutiges Glas

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