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Fünfer-Haus in warmen Farben

Traum:
Worpswede. Privatgebiet im Kfz-Bereich. Alles liegt in futuristischer Helligkeit. Mittagssonne, keine Schatten. Die scharfen Konturen hinterlassen ein Gefühl der Unerbittlichkeit. Hier und jetzt gibt es keine Zweifel.

Ich erkenne die Veränderungen, die – von Pieter initiiert – während meiner monatelangen Abwesenheit stattgefunden haben. Die Wohngebäude wurden ganz neu aufgebaut und strukturiert. Fünf Wohneinheiten greifen ineinander über. Dennoch gibt es kein Verwechseln. Jede der Wohnungen – sowie die Transformatorenkästen einer jeden Wohnung – hat eine eigene Fassadenfarbe. Allesamt kreidig wirkend: Sattes Goldgelb, gebräuntes Ockergold, erdiges Orange, irdisches Braunorange, gebranntes Flammenrot. Mir gefällt das Griffige und Kraftvolle dieser Farben.

Zudem änderte Pieter die Wege zu den Wohnungen: Seitlich der Gehwegplatten gibt es eine farbig passende Linienführung zu den Wohnungen. Und – was das Augenfälligste und Wichtigste ist – die Linienführungen bilden deutliche Abschlüsse!! Jeder einzelne Weg findet ein Ende in sich selbst! Früher führten die Wege nämlich weiter und verliefen sich ineinander. Hier hat nun eine deutliche Abgrenzung stattgefunden. Hmm, ich kann das noch nicht so ganz begreifen, wofür das gut sein soll…

Ich gehe in eine dieser fünf Wohnungen. Hier lebe ich. Zusammen mit einer Chinesin, deren Wohnung direkt neben meiner liegt. Was von außen nicht zu sehen ist und mich überrascht: zwischen unseren Wohnräumen gibt es keine Abgrenzung. Das fühlt sich sehr schön an.

Farbspur:
Das alte Buch von 1850

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