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Fadensillusionen

Fadensillusionen

Nach dem Aufstehen, noch vor dem Frühstück. Mike steht an der Küchentür, schaut mich interessiert an und fragt, ob ich es auch schon tue. Nämlich unter jede Traumbeschreibung und unter jedes erwähnenswerte Ereignis die beiden wichtigen Punkte zu notieren, als da wären:

1. Fadensillusionen
2. realer/realistischer Standpunkt

Es ist klar, je weiter diese beiden Pole voneinander entfernt sind, umso größer ist die kreative Spannung. Und umso reichhaltiger ist in einem solchen Fall auch das Potenzial.

Meist lässt sich die Fadensillusion eines Traumes/Ereignisses leichter erkennen, als das, was als realistisch zu bezeichnen wäre. Seltener liegt der reale Standpunkt offenbar. Das an sich spielt keine Rolle. Es sollten aber stets beide Pole in ein paar kurzen prägnanten Sätzen skizziert werden. Und zwar zu jedem Traum und jedem Ereignis, die des Aufschreibens wert waren und sind.

Rand-Notiz:
Womöglich hatte ich den illusionären Charakter des Lebens bisher zu gering geschätzt. Nach diesem Traum kriege ich Lust auf dem Regenbogen zu tanzen – von Neugier gespannt, hin und her, zwischen klarem Licht und schillernder Seifenblasenhaut…

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2 Antworten zu Fadensillusionen

  1. zuckerwattewolkenmond

    Interessant ist, dass in dem Wort auch das Wort “Desillusion” vorkommt. ;o)

  2. REPLY:
    Das ist wirklich interessant! Wie witzig, das war mir nämlich gar nicht aufgefallen!! Ein spannender Faden, den ich mal weiterverfolgen sollte. Also: Illusion ist auch nur eine Illusion.
    Bunte Seifenblasengrüße :-)