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Traumarbeit Chiu Tsung 3

—– Original Message —–
From: “Traumzeit
To: <Traumtempel>
Sent: Sunday, January 28, 2007 10:51 PM
Subject: Re: [Traumtempel] Chiu Tsung – der Kopf von Co op

Zu den Servietten noch einmal, da Du deren Funktion erwähnst und weil mir gestern beim Einschlafen noch etwas zu meiner Großmutter einfiel:
Meine Großmutter sammelte tatsächlich Servietten! Ich erinnere mich da vage an eine Schublade voller Papierservietten mit verschiedensten Mustern. Und ich erinnere mich jetzt auch, dass sie immer darauf achtete, eine saubere Serviette für ihre Sammlung zu ergattern! Auch ich habe dann und wann Servietten als Schreibunterlage verwendet. Oder auch mal ein Papiertaschentuch.

Die Vorgesetzten und deren servierte Botschaft beschrieb ich in meiner Mail an C. Ich überlege gerade, ob es noch etwas anzufügen gäbe… Also mir stieg gerade in diesem Augenblick ein verschwommenes Bild auf: Mount Rushmore

Die Kritik der Vorgesetzten ist so sachlich und richtig, dass ich mich damit gut fühle. Ich fühle mich eher aufmerksam gemacht als kritisiert. Deine Frage, was mit ihnen zu Ende geht, hat mich auch schon beschäftigt. Bisher habe ich keine Idee dazu. Ich sage mal so, wenn mit ihnen auch diese Form der (Selbst-)Kritik zu Ende geht, dann wäre es eigentlich schade. Denn wenn Kritik so dargebracht wird, dass ich sie gut annehmen an, ist es doch etwas Wertvolles, oder?

Ja richtig, so habe ich das auch überlegt, dass diese Auszeit am Meer durch die Auflösung der Vorgesetzten gegeben wird. Nun zeigte sich das Meer und das Wetter allerdings so ganz und gar nicht wie auf Elba, sondern düster und schummerig. Jetzt, im Wachen, verstehe ich gar nicht so recht, warum ich das so anziehend und schön erlebte. Denn die Farben, das Ungewisse, die Stimmung würden mich im Wachleben eher an einen kommenden Albtraum erinnern. Weshalb Elba dann ja wieder passt:
Elba lässt mich auch an Elben, Elfen, Alben denken -> Albtraum.
Im Traum badete ich in der dunklen Seite des Meeres. Es war etwas Vertrautes. Wollte gerade schreiben: es war etwas Ureigenes.

Was bedeutet mir das Meer. Das Mittelmeer ist für mich im Traum das Meer, wohin mich die Sehnsucht zieht. Immer wieder. Eins werden. Die Sehnsucht weist den Weg und gibt mir Kraft. Am Mittelmeer bin ich dem Ziel meiner Sehnsucht nahe. Gefühle zum Meer: Sehnsucht und Ehrfurcht.

Ja, das schemenhafte Halbdunkel, das doch eher unwirtlich wirkt, könnte auf eine unangenehme Nachricht rückschließen lassen. Dennoch empfand ich es nicht so. Wie auch immer. Das vertrauensvolle Treibenlassen – auch im ungewissen Halbdunkel – das Entspannen ist einfach wohltuend. Selbst nach einer Nachricht, die keine unangenehme Betroffenheit ausgelöst hat. Danach hat man wieder mehr Kraft für den Alltag.

Wie schon erwähnt, kann ich mich an einen Einkauf bei Co op nicht erinnern. Weiß der Teufel, warum ich davon träume. Co op erinnert mich allerdings an Rewe. In Frankfurt gibt es überall diese Rewe-Märkte. Unangenehm aufgefallen war mir kürzlich ein Hinweis an der Eingangstür eines Rewe-Marktes. Denn dort wurde Schülern der Waldorfschule der Eintritt verboten! Das muss man sich mal vorstellen!

Ja, die Rohre…. Hmmm, ich überlege gerade. Träumte ich nicht kürzlich von Rohren? Ja, genau! “Mission Gemini” nannte ich den Traum. Wie passend zu Deinem Einfall zur Jungfrau-Symbolik! Gemini = Zwillinge (zwei Kinder?) = Merkur. Und Merkur = Kopf – Co op.

Ja, der weiße Kittel lässt mich auch an Analyse und Sachlichkeit denken.

Dass Du mit Deinen Assoziationen zu Chiu Tsung sehr richtig liegst, kannst Du in meiner Mail an C. nachlesen. :-)

Zu Chiu Tsung fällt mir der Arzt in der Pagode Phat Hue ein. Vom Aussehen her erinnert er allerdings an einen Mönch, der sich während des Wartens links neben mir auf den Stuhl gesetzt hatte.

Nein, bei meinen bisherigen Traum-Vorgesetzten fehlte mir keine menschliche Eigenschaft. Ich kannte sie ja gar nicht! Welche Weiterbildung mir am Herzen liegt? Ach… ich glaube… ich weiß es gar nicht.

Volle Lippen… Dazu kommt mir auch wieder ein Bild. Ich lege es dieser Mail als Anlage bei. Das ist ein Traumbild vom 8. April 2006 zu dem noch folgende Nachricht gehört:
Die Entwicklung vom April zum Oktober
ist gleich
einer Entwicklung vom Viereck zum Achteck.