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Amy ist gar nicht so

Traum:
Im Halbdunkel – Hausarbeitszimmer. Mit Amy vor einem Haufen frischer Wäsche. Ordnen, zusammenlegen, stapeln, vergnügtes Plaudern. Als alles erledigt ist, gehen wir nach nebenan ins Herrenzimmer. Carl sitzt hier mit Freunden und Bekannten zusammen – Kartenspiellaune und Männergespräche. Sie merken auf, als wir hereinkommen. Einige fragen mich: „Na, wie war’s?“ Ich trete vergnügt und schelmisch grinsend an den Tisch und antworte: „Es war wir immer. Sie (Amy) hat die ganze Zeit rumgemeckert.“ Carl, der links von mir sitzt, schaut mich grinsend an. Seine Augen blitzen amüsiert. Er kennt das zur Genüge, jedoch hätte er niemals gewagt, das in einer solchen Deutlichkeit auszusprechen.
Aber mal ehrlich… Ist Amy wirklich so? Eben beim Wäschemachen… wir hatten so viel Spaß miteinander, es war kurzweilig und wirklich nett. Sie meckerte nicht einmal, war im Gegenteil bester Laune. Welcher Teufel hat mich nur geritten, etwas zu erzählen, was ich gar nicht so erlebt habe?? Wollte ich damit etwas zum Ausdruck bringen, was im alltäglichen Sinne vielleicht doch einen Wahrheitsgehalt haben könnte? Oder war mein bisheriger Eindruck völlig verkehrt?

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