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Schwimmschwung

Traum:
Ein weites winkelförmiges Schwimmbecken schmiegt sich in eine naturgegebene Mulde. Rundum Wiesen und Bäume und Feld. Mit kräftigen Zügen schwimme ich auf dem Rücken. Und bedränge ganz unbeabsichtigt ein Ehepaar – um die sechzig Jahre alt – das sich im Wasser treiben lässt. Sie tauschen liebevolle Zärtlichkeiten aus, ihre Liebe scheint jung geblieben und voller Vertrauen. Ich murmele eine Entschuldigung, und entschließe mich fürs Brustschwimmen.

Wieder mache ich kräftige Züge und komme erstaunlich rasch voran. Hui, da prescht ein Traktor mit einem röhrenförmigen Tankanhänger durch das Wasser. Das verdrängte Wasser schiebt mich nachdrücklich zum Ufer. Kurz kommt die Befürchtung auf, der Traktor könne mich dort unter Druck ans Ufer drücken. Aber gar nicht. Voller Elan schwenkt der Fahrer, macht einen 90° Bogen und die Situation beruhigt sich wieder. Das Wasser ist herrlich aufgerührt, und ich genieße das wilde Strömen am Körper. Es gibt mir Schwung und die nächsten Schwimmzüge tragen mich, einem Delphin ähnlich, aus dem Wasser. Nach einem großen Sprung tauche ich wieder ein. Es ist phantastisch! Das Fliegen, das Vorankommen und dann wieder das Eintauchen in das sprudelnde Wasser! So mache ich immer kräftigere Züge, versuche einen immer höheren Bogen zu fliegen. Es macht total viel Spaß. Ich kann mich kaum erinnern, jemals so gut vorangekommen zu sein. Im etwas ruhigeren Teil des Wassers sind zwei Frauen im Wasser – Freundinnen oder gute Bekannte, die zusammen schwimmen gehen – und schauen zu mir her. Ich biete sicherlich einen ungewöhnlichen Anblick. Und ich würde mich wohl dafür schämen, wenn die Freude daran nicht so übermächtig wäre, dass sie all solche Bedenken fortfegt.

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