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Audioscrobbling

Traum:
New Orleans. Abendliches Dunkel dringt durch die großen Fenster an der linksliegenden Wand. Es ist still in meiner Küche. Indirekt leuchtet ein Lichtstreifen unterhalb der Oberschränke auf die Arbeitsplatte. Mein neues Laptop ist aufgeklappt und ich bemerke, dass der Zufall mir eine Seite mit Radiostationen öffnete, die ich bisher noch gar nicht kannte. Aus den Lautsprechern dringt mit einem Male die kraftvolle raue Stimme von Gianna Nannini. Ganz gut, aber ich habe jetzt keine Lust auf olle Kamellen. Ich gebe „Deep Forest“ in die Suche ein. Das erste Ergebnis beginnt zu spielen… Nein, Deep Forest ist das nicht, und es sagt mir nicht so zu. Das nächste Stück ist akzeptabel. Aber ich will kochen, habe keine Zeit, mich mit der Musik so lange aufzuhalten. Damit ich beim Gemüseschneiden zusehen kann, drehe ich das Notebook etwas in meine Richtung. Dabei kommt mir die Idee, dies später – wenn die Gäste da sind – als musikalische Untermalung laufen zu lassen. Ein wenig stört die Überlegung, dass dies eine ziemlich unökonomische Variante des Musikhörens wäre… So schiebe ich diese Gedanken erst einmal zur Seite. Aber mit dieser Musikplattform habe ich was Interessantes entdeckt.


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