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Mit iCache auf Trip zu Monument und jubelndes Kuvert

Den überwiegenden Trauminhalt vergessen – dieses blieb:

Kurze Unterbrechung von irgendwas. Ich suche öffentliche Räume auf. Das Ambiente erinnert an Toilettenräume. Hier im Vorraum hängen fünf Telefone an der Wand, die von unterschiedlichster Bauart sind. Teils Konstruktionen, wie ich sie zuvor nicht sah. Eines hat zwei großrunde Klingelschalen an einem alten schwarzen Gehäuse, die an Ohren erinnern. Vier der Telefone hängen relativ offen, das fünfte in einer Nische. Gut, ich will auch telefonieren. Allerdings sind alle Telefone besetzt – von Männern in alten Anzügen, wie aus den 50er Jahren. Ein älteres Mütterchen wartet, ist noch vor mir an der Reihe.

'Telephone old' von Traumzeit Ein Telefon wird frei, aus unbenennbaren Gründen kommt für das alte Mütterchen kein Telefonat zustande und sie gibt es frei. Ich trete ran und fische mein iCache aus der Jackentasche. Es ist ein flaches rot-weißes Kunststoffgehäuse mit einem Steckteil, das ich nun in einen Schlitz am Telefon einführe. Ich bin mit so einem iCache noch nicht vertraut – möglich, dass sich diese Szene deshalb über ein verwirrendes Durcheinander der Traumbilder auflöst.

Beim Bus angekommen, reihe ich mich nah vor dem Einstieg ein. Nicht so, dass ich nun rücksichtslos drängelte! Aber ich achte mit einer gewissen Nachdrücklichkeit darauf, als eine der ersten einsteigen zu können. Mike ist nur wenige Schritte hinter mir. Wir wollen uns auf den Heimweg machen. Für einen Teil der Fahrgäste ist noch die Besichtigung eines Monuments – eines Steinbruches? – geplant. Wir buchten dieses zusätzliche Angebot nicht. Bis zu diesem Augenblick hatte ich angenommen, wir würden zuvor nach Hause gebracht werden. Als ich aber im Bus eingestiegen bin, kommt alles anders:

Die freundlich- vergnügte Busfahrerin bittet uns Platz zu nehmen, da sie jetzt das Monument ansteuern wolle. Ach…
Lächelnd sagt sie, es wäre doch schön, so könnten wir immerhin von außen einen Blick drauf werfen!
Ehrlich gesagt, wäre ich lieber gleich zurück gefahren und hätte es mir zu Hause gemütlich gemacht.

Ankunft vor der Sehenswürdigkeit. Die großzügige Busfahrerin lässt uns alle aussteigen! Und so mache ich mich – etwas selbstvergessen und mit nachdenklich gesenktem Kopf – auf den Weg ins Monument hinein. Höhlenartige Nischen aus Sand und Stein erwarten uns. Während des Gehens öffne ich einen blassgelben Briefumschlag, in dem eine Glückwunschkarte steckt. Ich klappe die Karte auf. Auf der oberen Hälfte ist ein hellgelber Briefumschlag eingeklebt, etwas weiter unten – im Bereich des Knickes – klebt ein weiterer, daumennagelgroßer Umschlag. Darunter schreibt Bine, sie habe ihr Geschenk an mich – 20 Euro – bereits im vorherigen Päckchen geschickt. Sie wollte so gerne, dass ich rechtzeitig das Geld für die Besichtigung des Monumentes habe! Während ich das lese, jubelt der winzige Briefumschlag „Geschafft!!!!“, wackelt vor Freude und ein noch winzigerer 20 Euro-Schein scheint über die Karte hinweg zu kreiseln, so als flöge er zu dem großen Umschlag. Der große und auch der winzige Briefumschlag in dieser Karte sind leer. Oje, das Geld habe ich, nichtsahnend, längst ausgegeben.

Aber was soll das auch? Ich hatte gar kein Interesse an der Besichtigung des Monuments. Und fühle mich durch Bines Wohlwollen etwas bedrängt.

Rand-Notiz:
Mein iCache im Traum sieht dem Original ähnlich, wenngleich das Steckteil eine eigenwillige traumhafte Ausführung zu sein scheint.

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