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Liebesduft im Foyer

Traum vom 5. August 2009

Mike und ich machen Urlaub in einem südlichen Land. Während wir unser Zimmer aufsuchen, erinnere ich mich an die Unterbringung während eines früheren Urlaubs. Das war ein Gemeinschaftsraum. Da dort mehrere Paare zusammenkamen, wurde es so geregelt, dass jedes Paar bestimmte Zeiten hatte, während der es das Zimmer für sich allein nutzen durfte. Das sollte ungestörte Liebesstunden gewährleisten. Na, ob das wirklich so gelingen konnte? Wer hält sich denn an solche Regeln und Vorgaben? Kaum vorstellbar. Oder war es ein stilles Einverständnis aller Reisenden? Jedenfalls könnte ich mich an keine Störung oder Unterbrechung erinnern. Irgendwie amüsiert mich diese Erinnerung…

Mike und ich befinden uns nun vor einem kleinen geschwungenen Tresen im Foyer. Er sitzt auf einem Barhocker; mit dem Rücken zum Tresen. Ich stehe zwischen seinen Schenkeln, mit dem Rücken an ihn geschmiegt. Die Liebe füllt mich mit Wärme, ganz weich und geschmeidig lehne ich mich an ihn. Hinter dem Tresen steht eine Hotelangestellte, die uns gerade mit reichlich Tipps – Sehenswürdigkeiten, Unternehmungen, spezielle Angebote des Hauses, örtliche Geschäfte und und und – versorgt hat. Sie reichte uns verschiedene Prospekte; alles ganz interessant. Nun sind wir bestens versorgt, was wir der freundlichen Dame auch signalisiert haben. Inzwischen sind Mike und ich zu ersten Intimitäten übergegangen. Er hat seine rechte Hand unter meinen langen Rock geschoben. Der weichfallende Stoff lässt das ganz unauffällig zu, ohne dass ich dadurch entblößt würde. Seine Finger gleiten sanft streichelnd über das weiche Fleisch…. Da hat die Angestellte einen weiteren Tipp für uns. Mit den Worten „Wie wäre es mit gutem Tee?“ reicht sie Mike einen entsprechenden Prospekt. Mike zieht seine rechte Hand hervor, streckt sie, ohne sich umzuschauen, mechanisch nach hinten, um das Angebot entgegenzunehmen. Hmmm… Danach schlüpft seine Hand wieder unter meinen Rock und er setzt einfühlsam fort, was zuvor begonnen. Seine Hand wandert weiter, so dass sein Handgelenk zwischen den Lippen entlangstreift… Da hat die Frau hinter dem Tresen noch einen Tipp auf Lager: „Oder wie wäre es mit Wellness?“
Also, langsam reicht es… Auch dieses Mal zieht Mike die Hand unter dem Rock zurück, streckt diese der Dame entgegen, um ganz mechanisch einen weiteren Prospekt entgegen zu nehmen, und sich gleich darauf wieder weiteren Zärtlichkeiten zuzuwenden. Meine Güte, Mikes Handgelenk, frisch dem feuchten Schoß enthoben, dürfte ja ein kräftiges Düftfähnchen zu der Hotelangestellte hinüber fächern. Das müsste sie doch riechen?! Langsam nervt es mich, dass sie uns ständig unterbricht und das Mike darauf reagiert. Ich verziehe mein Gesicht zu einem leichten Grummeln. Mike spürt dies, ohne mein Gesicht zu sehen, und er versteht. Wir lassen uns dann nicht mehr ablenken. Es ist ganz klar: wenn sie keine Aufmerksamkeit mehr bekommt, zieht sie sich eh zurück.

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