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Mohn-Briefmarke

Traum:
'Traumbriefmarke' von Traumzeit

Zu einer Stunde, da ich noch für mich allein bin und in meiner Schreibecke herumkruschpele. Andy kommt überraschend auf einen Sprung vorbei. Gutgelaunt reicht er mir einen kleinen Stapel alter Briefumschläge von Wilma. Er meint, ich könne sie vielleicht noch wegen der Briefmarken gebrauchen. Jaa, das ist toll!! Ich freue mich! Bei nächster Gelegenheit werde ich die Briefmarken samt Papier aus den Umschlägen rausschneiden und diese Peter geben. Da er seit einiger Zeit wieder Briefmarken sammelt, wird er sich sicherlich darüber freuen. Andy meint, Wilma komme gleich nach und bringe noch viel mehr Umschläge – es sei ein Vermögen wert! Wilma kommt und sagt dann auch, es sei sehr sehr viel wert. Alle Briefumschläge sind mit einem Brieföffner aufgeschlitzt und nun leer. Besonders fällt mir ein roter Umschlag ins Auge, auf dem eine Briefmarke mit rotem Mohn klebt… Wärme und Vertrautheit… es spricht mich an. Als ich die Briefmarke vorsichtig vom Umschlag ziehen will, zerreißt sie mir im unteren Drittel. Wie schade!! Womöglich war es die schönste Marke und der schönste Umschlag. Währenddessen changiert der Ort, und wir befinden uns im Postamt, ähnlich dem an der Jasperstraße.
Ich messen den Briefmarken nicht so viel Wert bei, aber es ist auch ohne Bedeutung, da ich die Briefmarken ohnehin weiterschenken werde. Wilma überreicht mir einen ordentlichen Batzen Umschläge in verschiedenen Farben. Reinhard Stiehle – er ist der Leiter dieser Sparkasse (Post) kommt hinzu, um mir zu zeigen, wie ich an dem Spezialtisch arbeiten kann. Er greift ein, um mir beim Aufbau der Umschläge behilflich zu sein. Es steht ein quadratischer Nussbaumtisch hier – an dem Punkt, an dem üblicherweise Paketscheine und dergleichen ausgefüllt werden. An allen vier Tischseiten ist je ein Stützbrett angebracht ist. Rundum wurden die Umschläge aufgeteilt, so dass ich diese nun sichten und ordnen kann. Und auch Herr Stiehle macht mich noch einmal auf den beachtlichen Wert dieser Briefmarken aufmerksam. Ich solle mal alle durchgehen und… Aber ja, ich kenne mich hier aus. Gleich darauf habe ich einen Teil der Sachen auf einem kleinen Tisch abgelegt, der etwas mehr abseits in einer Fensterecke steht. Moina krabbelt auf dem Boden herum. Auch ich knie nun auf allen Vieren neben einem alten Schreibpult, und sammele vier benutzte Windeln in einen Müllbeutel ein. Ich bin sicher, Herr Stiehle wäre nicht gerade begeistert, wenn er das sähe!! Und Missfallen möchte ich nicht erregen.

Rand-Notiz:

Da taucht also der Reinhard Stiehle im Traum auf, ein oder zwei Tage nachdem ich kurz andachte, einen Großteil meiner Astrologiebücher zu verkaufen…
Etwas länger liegt es wohl zurück, dass ich durch den Newsletter vom Chiron-Verlag auf ein Buch aufmerksam wurde: Eine literarische Astrologie – 2000 Jahre in der Dichtung der Welt von Reinhard Stiehle und Bertram Wallath. Einerseits hatte ich also den Verkauf der Astrobücher angedacht, auf der anderen Seite lockte neue Lektüre

Eine Briefmarke mit Klatschmohn, ähnlich der im Traum, fliegt hier seit einiger Zeit heimatlos durch die Gegend. Hat die Mehrwertsteuererhöhung eigentlich etwas an den Gebühren für Briefsendungen verändert?

Postlagernd:
Drei Briefmarken für 55 Cent

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