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Gespür für Ausgewogenheit

Traum:
Während einer kleinen Lehrveranstaltung. Ich sitze an einem quadratischen Tisch, in dessen Mitte ein Fernsehmonitor aufgebaut ist. Das Gerät ist mittels mehrerer beweglicher Gelenke befestigt; wobei nicht ersichtlich ist, wo und wie die Befestigung gründet. Hinter seiner Rückseite ist eine kleine Sichtschutzwand errichtet, Vor mir liegt ein Schreibheft, das ich mit den geforderten Ausarbeitungen fülle – ich schreibe emsig und konzentriert.

Aus unbenennbarem Grund scheine ich für die stabile Positionierung des Bildschirmes zuständig zu sein. Vage spüre ich meine Kompetenz, die sich auf den theoretischen Aspekt bezieht. Bei der praktischen Umsetzung zeige ich mich entweder ungeschickt, oder die Konstruktion erfordert ein außerordentliches Gespür für Ausgewogenheit. Ich bringe den Bildschirm also in die richtige Position. Das heißt, alle Beteiligten können hinsehen, und die Ansicht steht richtig. Leider ist es ziemlich schwierig, an allen beweglichen Punkten gleichzeitig für das notwendige Gleichgewicht zu sorgen. Wenn ein Punkt kippt, dreht sich auch der Fernseher und dreht alles kopfüber. Ich spüre die Blicke ehemaliger Mitschüler – einzig Thorsten ist allerdings so deutlich wahrnehmbar, dass ich den Namen nennen kann. Und dann endlich… nach einigen Versuchen gelingt es: die Lage ist stabil.

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